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SV Germania Gernrode e.V. » Frank Witzel glänzt mit 6 Toren
SV Germania Gernrode e.V.

Frank Witzel glänzt mit 6 Toren
03.12.2017 - 17:37 von td1311


Frank Witzel glänzt mit 6 TorenGeschrieben von: Ralph Kuhmann

Am Samstag feierte unser Andreas Kästner seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass hatte er 2 Mannschaften aus seiner alten Heimat Erfurt zu einem kleinen Hallenturnier ins Hagental eingeladen:
Blau Weiss 52 Erfurt und den Bischlebener SV

Wir spielten ein Dreierturnier, wobei jeder 2x gegen jeden spielte. Sportlich lief es überraschend gut für uns, alle 4 Spiele konnten wir gewinnen. Skippi hielt überragend und konnte sich auch in die Torschützenliste eintragen.

Mäcki Witzel erzielte 6 Tore (es hätten auch mehr sein können...).

Vielen Dank an den souveränen Schiri Werner Knödel, den Turnierleiter Jörg Grundmann und natürlich den Initiator und Geburtstagskind Andreas Kästner.

Am Abend gab es noch eine Geburtstagsfeier mit den Erfurter Mannschaften in Friedrichsbrunn, wo wir vereinbart haben, den Kontakt künftig zu pflegen.

Eingesetzte Spieler :
Stephan Bomeier (1 Tor), Ralf Wittchen (2), Mike Sander (2), Frank Witzel (6), Falk Dube, Andreas Kästner, Holger Tauche, Philippe Johr, Ralph Kuhmann (3
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Herren » Mit blauen Auge davon gekommen
Herren

Mit blauen Auge davon gekommen
26.11.2017 - 16:42 von Grunz


Mit blauen Auge davon gekommenAm 13. Spieltag reisten die Germanen zur zweiten Mannschaft von Stahl Thale. Das Spiel fand am Freitag Abend auf dem neuen Kunstrasenplatz im Sportpark von Thale unter Flutlicht statt. Die Germanen waren vor dem Spiel die Favoriten, doch unterschätzen wollte man die Zweite von Stahl Thale nicht.

Die erste Hälfte begann mit einer dominanten Germania, schon nach 4 Minuten prüfte Dennis Wilhelm Thales Torhüter Nico Picek, der den Ball klären konnte. Die Germanen machten weiter Druck, nach langem Pass von Steffen Lilienthal war Manuel Franke frei vor Picek, doch auch Frankes Schuss entschärfte der Stahl Schlussmann (7.). Nächster Germane, der versuchte Picek zu überwinden, war Lukas Schulze mit einem Fernschuss aus 20m, auch hier blieb der Thalenser der Gewinner (12.). Thale setzte auf Konter, der erste wurde von Ramon Köhler gestartet, doch er scheiterte an Steve Bothe im Germanen Kasten (14.). Auf der anderen Seite nahm Marcel Zinke eine Tobias Richter Flanke direkt, sein Schuss ging aber knapp über das Tor (18.). In der 21. Minute war es wiederum Marcel Zinke der aus gut 20m abzog und Nico Picek zu einer Glanztat zwang. Thale blieb sich seiner Linie treu und setzte auf die schnellen Stürmer, so konnte sich Ramon Köhler über rechts durchsetzen und ließ mit einem trockenen Schuss ins lange Eck Steve Bothe keine Chance nund es stand 1:0 für Thale (28.). Jetzt trauerten die Germanen ihren vielen vergebenen Chancen nach, denn es sollte noch härter kommen. Nach einem Foul von Steve Bothe im Gernröder 16er entschied Schiri Steffen Ehrhardt sofort auf 11m für Thale. Diesen verwandelte Philipp Pastorek sicher zum 2:0 für die Bodestädter (37.). Gernrode schien geschockt und so passierte dann bis zur Pause nichts mehr.

Die zweite Halbzeit begann von beiden Seiten zerfahren, viele Fehlpässe prägten die ersten25 Minuten. Gernrode hatte umgestellt und so dirigierte jetzt Marcel Zinke die Abwehr, Lucas Ullrich hingegen wurde in die Sturmspitze beordert, ebenso musste Steve Bothe verletzungsbedingt in der Kabine bleiben, er wurde durch Kevin Schulze ersetzt. Doch noch taten sich die Germanen schwer vernünftige und gefährliche Angriffe zu initiieren. In der 70. Minute hätte Thale den Sack zumachen können, Ramon Köhler war frei durch, doch er scheiterte 2 mal an Kevin Schulze. Schulze hielt mit seinen zwei sehr guten Paraden Gernrode im Spiel. Jetzt schienen die Gernröder aufgewacht zu sein, Lucas Ullrich vergab nur knapp nach einer Steffen Lilienthal Flanke (75.). In der 81. Minute war es wiederum Lucas Ullrich, der nach einer Flanke von Tobias Richter jetzt mit dem Kopf das Tor nur haarscharf verfehlte. Thale stand jetzt sehr tief und so wurde der Gernröder Druck nun immer größer. Ein Pass in die Tiefe von Lukas Schulze auf Manuel Franke ergab die nächste Möglichkeit, doch auch Franke scheiterte an Nico Picek. In der 87. Minute wurde dann Tobias Richter im Thalenser 16er gefoult, auch hier entschied der Schiedsrichter sofort auf Strafstoß, diesen verwandelte Steffen Lilienthal sicher und verkürzte damit auf 2:1. Jetzt waren die Thalenser angeknockt, nur 2 Minuten später wurde Lucas Ullrich an der Strafraumgrenze in die Zange genommen, es gab Freistoß. Steffen Lilienthal nahm Anlauf und zirkelte den Ball an der Mauer vorbei in die Thalenser Maschen und es stand 2:2. Nach kurzer Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Ehrhardt die Partie ab und so kam Gernrode doch noch zum nicht unverdienten Unentschieden.

Trainer Steffen Morcinek sagte nach dem Spiel: „Eigentlich musst du in der ersten Halbzeit schon führen, doch wieder einmal war unsere Chancenverwertung nicht optimal. Unsere Umstellungen in der zweiten Halbzeit haben dann gegriffen und uns wenigstens noch einen Punkt beschert.“

Germania: Bothe (46. K. Schulze), Dömel, Höffgen, Richter, Franke, Umgelder, Zinke, Ullrich, Lilienthal, L. Schulze, Wilhelm (64. Pose)
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SV Germania Gernrode e.V. » Halberstadt war keinesfalls besser, nur effektiver…
SV Germania Gernrode e.V.

Halberstadt war keinesfalls besser, nur effektiver…
25.11.2017 - 18:06 von Micha


Halberstadt war keinesfalls besser, nur effektiver…Ein weiterer Bericht von: Maik Roßmeyer

Am letzten Spieltag der Hinrunde musste unsere Germania zum Namensvetter in die Kreisstadt. Bei widrigem Dauerregen kurz über dem Gefrierpunkt und einer halben Stunde Verzögerung, da die elitären Regionalligisten von Trainer Petersen noch den Kunstrasenplatz brauchten, begann eine äußerst unterhaltsame Partie. Ohne jegliches Abtasten wiegte das Spiel hin und her.

Ausgeglichene Spielanteile und die besseren Chancen anfänglich für Gernrode. Aussichtsreichste Gelegenheit hatte Eike Roßmeyer nach tollem Solo von der Mittellinie aus. Seinen Torschuss aus 10 Metern konnte in letzter Sekunde ein Halberstädter Abwehrspieler noch entscheidend stören, so dass er knapp verzog.

Die Spielführung war deutlich gegenüber dem letzten Spiel in Blankenburg verbessert, als sich beide Mannschaften komplett neutralisierten und wenig Hurrafußball zeigten. Letztlich machte der Blankenburg FV den lucky Punch zum schmeichelhaften 1:0.
Gernrode verteidigte geschickt und brachte Halberstadt mit temporeichem Konterspiel mehrfach in Bedrängnis. Nach 23 Minuten jedoch ein langer Ball aus der Hälfte von Halberstadt auf die schnellen Sturmspitzen perfekt in den Lauf gespielt, so dass ein Angreifer allein vor Kevin Gröschler auftauchte und platziert zum 1:0 für HBS einschoss. Fünf Minuten später erwischte selbiger Spieler einen Sonntagsschuss und traf aus 16 Metern volley zum 2:0 Pausenstand.

Nach Wiederanpfiff kamen die Hausherren gleich über unsere rechte Seite durch. Die lange Flanke in den Strafraum fand einen Halberstädter Kopf, der den Ball ins lange Eck einnickte. Gernrode steckte aber nicht auf. Kapitän Henrik Krause gab nunmehr seinen Liberoposten auf und schaltete sich mit temporeichen Vorstößen öfter in das Gernröder Angriffsspiel ein. Nach solch einem Solo aus der eigenen Hälfte heraus wurde er widerrechtlich im/auf dem 16er gelegt. Der gute Schiedsrichter entschied jedoch auf Freistoß und legte den Ball zentral vor dem Strafraum. Eike Roßmeyer verzog äußerst knapp.

Die offensive Spielweise trug in der 55. Minute endlich verdiente Früchte. Abschlag von Paul Schulz, Eike Roßmeyer verlängerte zentral in die Spitze auf Philipp Engel, so dass dieser frei auf den Torwart zulaufen konnte und überlegt zum hochverdienten 3:1 einnetzte. Danach prüfte Vanessa Timner aus 20 Meter den Halberstädter Torwart, der mit Mühe den Fernschuss zur Ecke abwehren konnte. Gernrode war dem Anschlusstreffer nahe.
Umso ernüchternder nach einer guten Stunde das 4:1 für Halberstadt. Lange Flanke in die linke Strafraumhälfte. Den ersten Torschuss konnte Paul Schulz noch mit einer Hand parieren, war jedoch beim Nachschuss chancenlos.

Damit war das Spiel endgültig entschieden. Mit dem Schlusspunkt nutzte Halberstadt nach einer Ecke das Chaos im Strafraum und stocherte zu 5:1 Endstand ein.

Halberstadt machte es einfach cleverer, indem sie die wenigen Möglichkeiten zu Toren nutzen. Gernrode war ebenbürtig und konnte mit der Leistung zufrieden sein; hatte sich teuer verkauft und musste sich nur die mangelnde Chancenverwertung anheften lassen. Unsere C-Junioren überwintern nach 5 Siegen und 5 Niederlagen auf respektablem Rang 6 in der gut besetzten Landesliga.
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Herren » Vom Winde verweht
Herren

Vom Winde verweht
19.11.2017 - 15:48 von Grunz


Vom Winde verwehtAm 12. Spieltag der Harzoberliga reisten die Germanen zum Tabellennachbarn nach Heudeber. Beide Teams haben Kontakt nach oben und wollten diesen auch behalten. Die Wetterverhältnisse auf den Platz in Heudeber waren alles andere als günstig, eine kräftige Briese fegten über den Rasen und sollte mehr vom Zufall als von geplanten Fussballspiel geprägt sein.

So begann die erste Hälfte mit einem Vorteil für Heudeber, begünstigt durch den Rückenwind. In Minute 8 kam Robert Steinecke nach einer Ecke mit dem Kopf an den Ball, Germanias Keeper Steve Bothe hielt diesen Kopfball aber glänzend. Danach passierte erst mal eine Weile nichts konstruktives auf beiden Seiten. Weder die windbegünstigten Gastgeber, noch die Germanen brachten bei diesem Sturm etwas gewollt gefährliches auf die Tore. Erst in der 43. Minute tauchte auf einmal Genrodes Stürmer Sebastian Brand völlig allein vor Heudebers Torwart Sven Reinhardt auf, doch der Germane konnte diese 100 prozentige Chance im Tor unterbringen, er schoss den Torwart an. Im Gegenzug hatte dann Gernrode Glück, als ein Schuss von Heudebers Christoph Schönfelder am Innenpfosten landete und von da wieder heraussprang. Mehr passierte dann nicht mehr und so ging man torlos in die Pause.

Auch die 2. Halbzeit gestaltete sich nicht anders, fast alles war auf den Zufall zurückzuführen. Gewolltes Passspiel oder präzise Flanken waren bei diesem Wetter überhaupt nicht möglich. So kam die erste Chance für Gernrode auch eher zufällig zu stande, Manuel Franke kam in der 48. Minute zum Schuss, sein Ball ging aber am rechten Pfosten vorbei. In der 58. Minute startete Heudeber einen Angriffsversuch, Robert Steinecke flankte eher aus Verlegenheit in die Mitte, der Ball wurde immer länger und senkte sich über Steve Bothe ins Gernröder Tor. Das 1:0 kam völlig überraschend und war eher glücklich. Gernrode versuchte danach das Heft in die Hand zu nehmen, doch man spielte trotz Rückenwind zu kompliziert. Anstatt einmal aus der 2. Reihe abzuziehen versuchte man es fast immer im Kurzpassspiel oder mit hohen Flanken, die natürlich bei diesem Wind überhaupt nicht berechenbar waren. In der 80. Minute ein langer Abschlag von Steve Bothe, der nach vorn beorderte Nico Höffgen verlängerte per Kopf auf Michael Umgelder, dieser schickte Sebastian Brand, aber auch jetzt scheiterte der Gernröder an Heudebers Keeper. Germania warf in der Schlussphase alles nach vorne, sogar Torwart Bothe ging jetzt mit in den Angriff, doch Heudeber konnte einen langen Ball abfangen und so konnte Michael Perplies zum endgültigen aus für Gernrode und zum 2:0 abschliessen. Negativer Moment in der Nachspielzeit war ein grobes Foul an Germanias Lukas Schulze, der darauf hin aus dem Spiel musste. Die Germanen wünschen ihm gute Genesungswünsche und hoffen, dass er bald wieder fit ist und dem Team zur Verfügung steht.

Nach der Partie meinte Trainer Steffen Morcinek: „Leider haben wir in der zweiten Hälfte nicht das umgesetzt, was wir in der Pause besprochen haben. Nach dem 0:0 der ersten Hälfte, bei diesem Gegenwind, hätten wir hier nicht verlieren müssen.“

Das nächste Spiel der Ersten ist bereits am folgenden Freitagabend in Thale, Anstoß ist unter Flutlicht 18.30 Uhr.

Germania: Bothe, Matusch (83. Westphal), Clemens (66. Schlifter), Dömel, Höffgen, Ahmadi, Franke, Umgelder, Ullrich, Schulze, Brand
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SV Germania Gernrode e.V. » Knapper als es eigentlich war
SV Germania Gernrode e.V.

Knapper als es eigentlich war
05.11.2017 - 19:30 von td1311


Knapper als es eigentlich warGeschrieben von: Maik Roßmeyer

Am 8. Spieltag trat unsere C-Jugend bei der SG Einheit Bernburg-TV Askania Bernburg II an. Gernrode störte frühzeitig und brachte den Gegner dazu, Fehler im Aufbauspiel zu machen. Tim Mautner stoppte in der 2. Minute Bernburg in der Vorwärtsbewegung, Kurzpassspiel auf William Zech, dieser auf Aaron Vincentini, weiter auf Philipp Bauer. Der steckte wieder auf Willam Zech durch, der nunmehr frei vorm Torwart auftauchte, diesen noch umspielte und überlegt zum frühen 1:0 einschob. Und Gernrode blieb in der Folge die spielbestimmende Mannschaft. Bernburg versuchte es meist mit langen Bällen auf die schnellen Stürmer. Doch die Germanen-Abwehr war bei den sporadischen Angriffen anfänglich aufmerksam und eröffnete über wenige Stationen gleich wieder die Gegenangriffe. Nach 12 Minuten blieb jedoch der Angriff von Gernrode nach einem Pressschlag im Mittelfeld stecken. Ein Bernburger wurde mit einem langen Ball über die vorrückende Abwehrreihe bedient und aus abseitsverdächtiger Position rannte dieser frei auf unseren Torwart, Kevin Gröschler zu. Den überraschenden Ausgleichstreffer konnte er nicht verhindern. Ein Tor aus der Kategorie: unnötig.
Unbeeindruckt drängte Gernrode nach kurzer Wiederfindung weiter. Eike Roßmeyer läutete die Schlussoffensive der ersten Halbzeit ein. Aus 25 Metern hämmerte er den Ball an die Querlatte. Kurz darauf war es dann endlich so weit. Nach einer tollen Ballstafette in der 28. Minute über Tim Mautner, Henrik Krause und Philipp Bauer kam der Ball in Höhe des 11ers zu Max Richter, der ansatzlos und scharf zur 2:1 Führung ins rechte Eck einnetzte. Zwei Minuten später brannte es erneut lichterloh im Bernburger Strafraum, „Jeder“ Gernröder durfte sich im Torschuss probieren inklusive Fallrückzieher, immer war der Torwart oder ein Abwehrspieler dazwischen. Der Ball konnte nicht geklärt werden. Tim Mautner brachte erneut von der linken Strafraumgrenze den Ball in den 5er. Am langen Pfosten war Willam Zech zur Stelle und konnte zum 3:1 Pausenstand freistehend einschieben.
Nach dem Seitenwechsel stellte Gernrode um und wechselte durch. Doch das allein konnte nicht zu dem Bruch in dem bis dahin guten Kombinationsspiel von Gernrode allein geführt haben. Das Zweikampfverhalten war nicht mehr so konsequent wie im ersten Durchgang. Nach einer Ecke für Bernburg in der 41. Minute behindern sich Germania-Torwart und Abwehrspieler und so konnte ein Bernburger das Chaos nutzen und zum 3:2-Anschlusstreffer aus zwei Metern einschießen. Im Gegenzug zwei 100%ige Chancen wieder für Gernrode, aber irgendwie war nun der Wurm im Spiel. Danach bauten die Gernröder Angriffsbemühungen völlig ab und so wurden die Hausherren unnötigerweise weiter aufgebaut. Es kam, wie es kommen musste. Wieder ein langer Ball der Bernburger über die linke Abwehrseite und ein Bernburger tauchte vor dem Germania-Tor auf und konnte wenig bedrängt zum 3:3 ausgleichen.
Gernrode stellte die Abwehr und das Mittelfeld wieder zurück, um in der verbleibenden viertel Stunde das Unentschieden abzuwenden, was nach dem Spielverlauf eher eine gefühlte Niederlage bedeutet hätte. Kurz vor dem Schluss eine Ecke für Gernrode. Bernburg konnte den Ball nur bis hinter den Strafraum zunächst abwehren. Tim Mautner erkämpfte sich den Ball, behauptete ihn gegen 2 Gegenspieler, setzte sich gut durch und zog aus 20 Metern ab. Der Ball schlug in der linken Ecke des Tores zur 4:3 Führung ein. Tolle Einzelaktion von Tim! Nun war Gernrode wieder voll im Spiel und erkämpfte sich noch bis zum Abpfiff einige dicke Chancen, die knappe Führung deutlicher auszubauen.
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Herren » Dem Spitzenreiter alles abverlangt
Herren

Dem Spitzenreiter alles abverlangt
05.11.2017 - 18:15 von Grunz


Dem Spitzenreiter alles abverlangtDer 11. Spieltag der Harzoberliga brachte das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenvierten Germania Gernrode gegen den Tabellenführer aus Schlanstedt ins Hagental. Die Germanen wollten der Olympia ein Bein stellen und den Abstand zum Ligakrösus verkürzen.

Das Spiel zeigte in der 1. Halbzeit zwei taktisch geprägte Mannschaften, abtasten und den Gegner beobachten war das erste Gebot. Beide Abwehrreihen ließen den gegnerischen Stürmern kaum Luft, so dass es kaum zu Torchancen auf beiden Seiten kam. Erst in der 17. Minute brachte ein Freistoß von Nico Höffgen Gefahr in den Schlanstedter 16er. Sein Ball erreichte Lucas Ullrich, der den Ball etwas unorthodox weiter zu Dennis Wilhem spitzelte, Wilhem legte den Ball mit dem Kopf auf Michael Umgelder, doch dieser kam nicht richtig mit dem Kopf hinter den Ball und somit ging das Spielgerät knapp am Tor vorbei. Schlanstedt hatte seine erste Möglichkeit in der 24. Minute, nach einem Gewühl im Gernröder Strafraum schoss Lukas Lange verdeckt auf den Kasten, Germanias Schlussmann Steve Bothe parierte den Schuss aber mit einer glänzenden Reaktion. Die nächste relativ gute Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Schlanstedt in der 42. Minute, Tom Hufmüller köpfte aber eine Flanke genau in die Arme von Bothe. In der 44. Minute war Michael Umgelder frei auf dem Weg auf das Schlanstedter Tor, doch er entschloss sich aus 25m abzuschließen, dieser Schuss war kein Problem für Schlanstedts Keeper Martin Engelmann. Kurz danach schickte der souverän leitende Schiedsrichter Detlef Schneider beide Mannschaften in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit sollte spannender werden, schon in der 46. Minute wurde es aufregend. Schlanstedt erzielte ein Tor, doch das gut zusammenarbeitende Unparteiischenkollektiv erkannte den Treffer wegen Abseits nicht an. Schlanstedt erhöhte jetzt den Druck, nach 57. Minuten köpfte Patrick Schrader den Ball auf’s Germania Tor, doch wieder hielt Steve Bothe glänzend. In der 59. Minute bekam Olympia einen Freistoß zugesprochen, Nico Köhler trat an und erzielte mit einem sehenswerten Schlenzer das 0:1 für die Gäste. Gernrode wollte jetzt natürlich den Ausgleich erzielen, doch oft war man nach vorn zu harmlos und konnte den Ball bis hierhin kaum in die Spitze spielen. Schlanstedt hätte in der 68. Minute alles klar machen können, Tobias Kosinski war frei durch, aber auch er scheiterte am sehr gut aufgelegten Steve Bothe. Diese vergebene Chance brachte den Germanen in der Schlussphase noch einmal Oberwasser. Nach einem Freistoß von Tobias Richter in der 87. Minute landete der Ball im Tor und es jubelten die Germanen, doch auch hier entschied das Schiedsrichterteam auf Abseits. Schlanstedt wackelte in der Schlussphase, in der 89. Minute flankte Tobi Richter auf den völlig freistehenden Marcus Dömel, Schlanstedts Keeper Engelmann schien schon geschlagen, doch sein Kopfball ging am linken Pfosten haarscharf vorbei. Das war dann auch die letzte Aktion des Spiels und so freuten sich die Gäste aus Schlanstedt, nicht ganz zu unrecht, über die 3 Punkte.

Nach dem Spiel sagte Michael Umgelder: „Den Treffer hätten wir in der Mauer verhindern können, doch leider sind wir nicht richtig hochgesprungen. Mit unserer Leistung können wir aber zufrieden sein.“ Trainer Steffen Morcinek resümierte nach der Partie: „Meine Mannschaft hat dem Tabellenführer alles abverlangt, einen Punkt hätten wir uns heute verdient gehabt.“

Germania: Bothe, Dömel, Höffgen, Richter, Bunzel (83. Schlifter), Umgelder, Wilhelm (68. Pose), Ullrich, Franke (86. Matusch), Schulze, Brand
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Herren » Großer Kampf und gute Teamleistung bringt den Sieg
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Großer Kampf und gute Teamleistung bringt den Sieg
29.10.2017 - 17:32 von Grunz


Großer Kampf und gute Teamleistung bringt den SiegAm 10. Spieltag der Harzoberliga reisten die Germanen in die Kreisstadt nach Halberstadt zur dortigen Fortuna. In den letzten Jahren war für Gernrode bei der Fortuna nichts zu holen, dass wollte man in dieser Saison endlich ändern. Trainer Steffen Morcinek meinte vor dem Spiel: „Ich habe hier im Männerbereich noch nie gewonnen, vielleicht können wir das heute endlich ändern.“ Die Vorzeichen dazu waren aber nicht so optimal, denn mehrere Stammkräfte mussten ersetzt werden und einige junge Spieler der 2. Traten die Reise mit nach Halberstadt an.

Die Germanen begannen recht selbstbewusst und hatten in der 8. Minute die erste Chance. Marcel zinkte lupfte einen Ball zu Michael Umgelder, dessen Schuss parierte Fortunas Schlussmann Denis Neitzel glänzend. Die Fortunen tauchten das erste Mal in der 14. Minute gefährlich vor dem Kasten von Steve Bothe auf, Moussa Mane versuchte es aus 16m, sein Schuss ging aber über den Kasten. Gernrode blieb optisch das spielbestimmende Team, doch Halberstadt setzte auf seine schnellen Stürmer und auf Konter. In der 23. Minute kam es dazu, der schnelle Fortune Shiden Shishay war auf und davon, doch auch sein Schuss ging über den Kasten. Jetzt versuchten die Germanen den Druck zu erhöhen, Sebastian Brand setzte einem Rückpass auf Halberstadts Torwart Neitzel nach, dieser schoss Brand an, der Ball blieb beim Germane, doch sein Versuch klärte Fortunas Keeper zur Ecke (28.). Auch in der nächsten Szene war Sebastian Brand der Hauptakteur, er lief in der 31. Minute frei auf Halberstädter Tor zu, doch er ließ sich zu weit nach aussen abdrängen, so dass sein Schuss am Ende zu harmlos war. In der 32. Minute bekam Gernrode einen Freistoß nach Foul an Michael Umgelder am 16er zugesprochen. Lukas Schulze schlug den Ball auf den kurzen Pfosten und Dennis Wilhelm lief perfekt ein und verwandelte mit der Fußspitze zum 0:1. Gernrode blieb am Drücker und hatte in der 43. Minute durch Marcus Dömel die Gelegenheit zu erhöhen, sein Schuss wurde aber guten Fortuna Keeper Neitzel vereitelt. Kurz danach ging es in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte zeigte zu Beginn wieder eine druckvolle Germania. In der 53. Minute setzte sich Sebastian Brand über rechts schön durch, seine Flanke erreichte den völlig freien Dennis Wilhelm, der aber den Ball mit dem Kopf am Tor vorbei setzte. Ab Mitte der zweiten Halbzeit versuchte jetzt der Hausherr aus Halberstadt das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Marco Radau setzte einen Freistoß nur knapp über das Germanen Tor (62.). Weiter ging es mit Halberstadt Moussa Mane, dieser versuchte per Fernschuss Steve Bothe zu überwinden, sein Ball ging aber auch über das Tor (68.). Die Germanen waren in dieser Phase defensiver, lauerten aber auf Konter. Halberstadt versuchte weiter den Ausgleich zu erzielen, in der 71. Minute war es Salieu Saidy, der es mit einem Schlenzer von rechts versuchte, der Versuch ging aber knapp links am Tor vorbei. Die junge Germanenabwehr um Lucas Ullrich gelang es aber immer wieder den Spielfluss der Fortuna zu unterbrechen. Ebenso zeigten die beiden Routiniers Steve Bothe im Tor und Marcus Franke im defensiven Mittelfeld eine sehr gute Leistung, so dass nicht wirklich viel gefährliches auf das Gernröder Tor kam. Die letzte Chance des Spiels blieb dann auch den Gästen aus Gernrode vorbehalten, ein Lucas Ullrich Freistoß ging knapp über die Latte. So bleib es beim hart erkämpften, aber verdienten 0:1 Auswärtserfolg.

Nach dem Spiel waren die Germanen zufrieden, Trainer Steffen Morcinek sagte: „Wir haben uns den Sieg erkämpft und das war verdient. Ich muss den Jungs ein Kompliment machen, sie zeigten den Willen heute zu gewinnen, trotz der vielen Ausfälle.“ Abteilungsleiter Michael Clemens meinte: „Der Sieg freut mich besonders, da die jungen Spieler der Zweiten die Ausfälle sehr gut kompensiert haben.“

Germania: Bothe, Ullrich, Dömel, Höffgen, Umgelder, Zinke (60. Simon), Wilhelm (88. Pose), Franke, Schulze, Brand, Schlifter (77. Bochnia)
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Herren » Kein gutes Spiel, aber 3 Punkte
Herren

Kein gutes Spiel, aber 3 Punkte
23.10.2017 - 18:15 von Grunz


Kein gutes Spiel, aber 3 PunkteAm 9. Spieltag der Harzoberliga kam es zum Germanen Duell zwischen Gernrode und Neinstedt. Die letzten Aufeinandertreffen waren immer spannend und umkämpft. Gernrode ging aber dieses Mal als Favorit in das Spiel, da Neinstedt Personalprobleme sorgte, unter anderem stand Routinier Andreas Gawe und Trainer Mario Rollhaus in der Startelf.

Die Germanen aus Gernrode übernahmen auch gleich die Initiative in den Anfangsminuten. In der 7. Minute näherten sie sich dann auch das erste Mal dem Neinstedter Tor an, nach einem Steffen Lilienthal Einwurf kam Sebastian Brand zum Schuss, der Ball ging aber am Tor vorbei. Gernrode versuchte den Druck zu erhöhen und so konnte Manuel Franke nur durch Foul im 16er gestoppt werden. Die gute Schiedsrichterin Sarah Hartmann zeigte sofort auf den Punkt. Steffen Lilienthal trat als Schütze des Elfers an und ließ Steffen Hendrysiak im Neinstedter Kasten keine Chance und so stand es nach 9 Minuten 1:0. Auch nach dem Führungstreffer hielt Gernrode das Tempo hoch, Steffen Lilienthal passte auf Michael Umgelder, der auf das Neinstedter Tor zulief und wieder zurück in die Mitte auf Lilienthal ablegte, der wiederum keine Probleme zum 2:0 hatte (12.). Es schien so alds würden die Hausherren schnell die Weichen auf Sieg stellen zu wollen. Neinstedt versuchte hinten Sicherheit in die Aktionen zu bekommen, nach vorne war es für sie schwer gute Entlastungsangriffe zu starten. In der 25. Minute verletzte sich dann leider Neinstedts Marcel Könnecke so schwer, so dass er ausgewechselt werden musste und ins Klinikum nach Quedlinburg gebracht werden musste. Die Gernröder wünschen ihm auf diesem Weg gute Besserung und hoffen das er schnell wieder seinem Team zur Verfügung steht. Danach verflachte das Spiel, Gernrode spielte etwas ideenlos und Neinstedt wollte das Ergebnis im Rahmen halten. Erst in der 36. Minute kam es wieder zu einer halbwegs gefährlichen Torszene, Michael Umgelder prüfte per Kopf Neinstedt Keeper, der den Ball klärte. Die einzige gefährliche Aktion von Neinstedt kam dann in der 44. Minute, nach einem Missverständnis in der Gernröder Hintermannschaft kam Kevin Knopf an den Ball, doch Julian Nebe im Genröder Tor konnte im Nachfassen klären. Wenig später ging es dann in die Kabinen zum Pausentee.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufhörte. Wenig Ideen und viele Fehlpässe von Gernrode, Neinstedt versuchte hinten dicht zu machen und vielleicht einen guten Konter zum Abschluss zu bringen. In der 65. Minute spielte man zu lässig in der Gernröder Abwehr, Neinstedts Kevin Knopf sprintet zum Ball, Julian Nebe kommt raus, der Ball springt vom Körper des Gernröder Keepers vor das Tor, doch Lucas Ullrich rettet vor der Torlinie. Die Hausherren merkten, das sie wieder mehr tun mussten und so war es Manuel Franke, der dann in der 73. Minute das 3:0 erzielte. Die Partie war jetzt gelaufen und das merkte man dann auch beiden Teams an. Es gab bis zum Abpfiff dann keine nennenswerte Szene mehr in der sehr fair geführten Partie. Nach 90 Minuten war dann Schluss und Gernrode sicherte sich die 3 Punkte und bleibt damit in der Tabelle oben dran.

Co-Trainer Ralph Kuhmann sagte nach dem Spiel: „Heute zeigten wir zwar keinen guten Fussball, aber wir behalten die 3 Punkte im Hagental.“ Auch Trainer Steffen Morcinek äusserte sich ähnlich: „Es war kein gutes Spiel, doch wichtig war heute der Sieg.“
Germania: Nebe, Brand (75. Ahmadi), Piontek, Dömel (56. Wilhelm), Höffgen, Franke, Umgelder, Zinke, Ullrich, Lilienthal (63. Pose), Schulze
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