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Herren » Der erste Saisonsieg ist unter Dach und Fach
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Der erste Saisonsieg ist unter Dach und Fach
02.10.2017 - 17:19 von Grunz


Der erste Saisonsieg ist unter Dach und FachUnsere Zweite empfing im heimischen Hagental die SG Reinstedt II/ Ermsleben I. Unser junges Team ging auch hier als Außenseiter ins Spiel, doch vielleicht kann man dem Gegner Paroli bieten.

Die erste Halbzeit stand im Zeichen der Gäste, unser Team hatte och mit einigen Abstimmungsfehlern zu kämpfen. Folgerichtig ging der Gast in der 35. Minute durch Stephan Pohl mit 0:1 in Führung. Die Germanen versuchten Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen, doch noch gelang dieses nicht zu 100 Prozent. Das nutzte die SG kurz vor der Pause zum 0:2 durch Martin Zänker. Kurz danach pfiff der gut leitende Schiedsrichter Reiner Sechting zum Pausengtränk.

Die zweite Hälfte zeigte eine ganz andere Germanen Elf, Trainer Lars Möckel unternahm ein paar Umstellungen und schon kam die Heimmannschaft besser in die Partie. David Schütze organisierte jetzt die Abwehr, die dadurch die Stürmer des Gastes jetzt besser in den Griff bekamen. In der 50. Minute verkürzte dann Khaled Amiri den 1:2 und den Gästen schienen immer mehr die Kräfte auszugehen. Germania kam jetzt vermehrt zu Chancen, so traf Kevin Aßmann in der 70 Minute den Pfosten. Die letzte Viertelstunde erarbeiteten sich die Germanen ein Übergewicht, der sehr gute Christopher Gorsler erarbeite sich, durch seine viele Laufarbeit, Freistöße für die Gernröder. Ein Freistoß davon vollstreckte David Schütze zum 2:2 Ausgleich (81.). Germania ließ nicht nach und kam in der 89. Minute zum verdienten 3:2 durch Anxhelo Jonuzi. Das war dann auch gleichzeitig der Endstand.

David Schütze sagte nach dem Spiel: „Endlich hat es mit den 3 Punkten geklappt und wir uns für das gute Spiel belohnt.“ Diese gute Leistung sollte allen einen Aufschwung für die nächsten Spiele geben und denn man hat gezeigt, dass man auch etablierte Gegner schlagen kann.

Germania: Bothe, Wolter, Gorsler, Bochnia, Schlifter, Jonuzi, Amiri (80. Ullrich), Dombrowski (46. Aßmann), Brahmann, Westphal, Schütze
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Herren » Ein Punkt, der aber keinen glücklich macht
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Ein Punkt, der aber keinen glücklich macht
02.10.2017 - 16:47 von Grunz


Ein Punkt, der aber keinen glücklich machtAm 6. Spieltag der Harzoberliga empfingen die Germanen den Aufsteiger vom TSV Langeln. Nachdem man sich in der Vorwoche noch in der Nachspielzeit einen Punkt nach großem Kampf sicherte, wollte man nun natürlich 3 Punkte im Hagental behalten.

Die ersten 15 Minuten der Partie waren geprägt vom abtasten beider Mannschaften. In der 17. Minute wurde es zum ersten mal spannender, als Steffen Lilienthal einen Lucas Ullrich Freistoß aus 18m auf das Langelner Tor schoss, sein Versuch ging knapp über die Latte. Eine Minute später war dann Rick Bunzel frei durch, doch er scheiterte am TSV Keeper Henry Lisowski. Gernrode blieb am Drücker, nach einem Marcel Zinke Freistoß wuchtete Michael Umgelder den Ball per Kopf Richtung Tor, Torwart Lisowski konnte noch reagieren, doch Dennis Wilhelm schaltete am schnellsten und drückte den abprallenden Ball über die Linie zum 1:0 (24.). Langeln kam erst nach 27 Minuten zur ersten guten Aktion, Nicola-Julian Harms versuchte es aus der Distanz, doch sein Schuss war kein Problem für Julian Nebe im Germanen Tor. Gernrode blieb aber spielbestimmender und Steffen Lilienthal versuchte es erneut aus gut 20m, aber auch hier verfehlte der Schuss das Tor nur knapp (28.). Den Torschrei schon auf den Lippen hatten die Germanen bei einem Schuss von Sebastian Brand, doch leider ging der Ball an das Lattenkreuz (39.). So ein wenig schienen die Germanen mit dem Kopf schon in der Kabine, denn nach einem Freistoß kam Sebastian Göbel völlig frei zum Kopfball und erzielte den Ausgleich zum 1:1 (42.). In der 43. Minute hätte Gernrode gleich antworten können, Jawad Ahmadi schickte Sebastian Brand auf die Reise, aber er scheiterte am Keeper. Die Halbzeit war aber auch jetzt noch nicht vorüber, auch auf der anderen Seite wurde Langelns Christopher Göbel geschickt, er umspielte den heraus eilenden Julian Nebe und vollstreckte zum 1:2 (45.). Das war ein Schock für Gernrode mit dem Halbzeitpfiff und man musste mit einem Rückstand in die Pause gehen.

Halbzeit 2 begann fast wie die erste aufgehört hat, wieder kam Langelns Christopher Göbel zum Zug, er versuchte es ein zweites Mal mit einem Schuss die Führung für den Gast auszubauen, doch Nebe und seine Vorderleute verhinderten dies. In der 55. Minute kam dann der Weckruf für die Germania, Steffen Lilienthal zog aus 30m ab und überraschte damit Langels Lisowski im Tor, sein Schuss schlug unter die Torlatte zum 2:2 ein. Jetzt hatten die Germanen Oberwasser, nach einer schönen Kombination zwischen Dennis Wilhelm und Rick Bunzel scheiterte letzterer aus guter Position am Torwart (63.). Weiter ging es in der 68. Minute und da war es wieder der Distanzschütze vom Dienst Steffen Lilienthal aus knapp 20m, doch jetzt war TSV Keeper Lisowski auf dem Posten. Nach 70. Minuten setzte sich dann Mario Pose sehr schön über links durch, sein Pass auf den heran stürmenden Steffen Lilienthal wurde gerade so noch abgewehrt. Jetzt kam Germania in Fahrt und nach einem Zusammenspiel zwischen Steffen Lilienthal und Michael Umgelder konnte Umgelder den verdienten Führungstreffer zum 3:2 erzielen (72.). Langeln wurde jetzt hinten reingedrückt und die Germanen erarbeiteten sich eine Doppelchance, nach einem Einwurf scheiterte Rick Bunzel am Torwart und die anschließende Flanke konnte der völlig freie Dennis Wilhelm nicht mit dem Kopf im Tor unterbringen (77.). In der 78.Minute dann eine sehr umstrittene Entscheidung von Schiedsrichter Carsten Gacksch, nach einem Zweikampf zwischen Sebastian Brand und Langelns Ingolf Geßler zückte der Unparteiische Rot für den Germanen. Angeblich soll Brand eine Tätlichkeit begangen haben, doch nach dem Spiel sagte auch Geßler, das da eigentlich überhaupt nichts war. Doch auch in Unterzahl hätten die Hausherren den Sack in der 86. Minute zu machen müssen, Michael Umgelder setzte sich noch einmal über links durch, passte in die Mitte, doch leider schiebt Dennis Wilhelm den Ball am Tor vorbei. Und so kam es, wie es fast immer kommt und Langeln schaffte in der 88. Minute durch einen Kopfball von Nicola-Julian Harms den 3:3 Ausgleich und gleichzeitigen Endstand.

Nach der Partei waren die Germanen nicht glücklich über den Punkt. Abteilungsleiter Michael Clemens sagte: „Unsere Chancenverwertung war heute wieder einmal der Knackpunkt. Klar war die Rote Karte ärgerlich, doch wir hätten vorher schon den Sack zu machen müssen.“ Auch Lucas Ullrich äußerte sich ähnlich: „Wir müssen einfach unsere guten Chancen nutzen, dann behalten wir auch die Punkte.“ Mannschaftsbetreuer Lars Kollmann meinte: „Letzte Woche haben wir uns über den erkämpften Punkt gefreut, heute haben wir 2 Punkte liegen lassen.“

Die nächste Partie steigt schon am Dienstag, um 14 Uhr ist dann die zweite Vertretung von Einheit Wernigerode zu Gast im Hagental.

Germania: Nebe, Clemens, Bunzel, Pose, Umgelder, Zinke, Ullrich, Lilienthal, Wilhelm, Ahmadi (65. Pätow), Brand
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SV Germania Gernrode e.V. » Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift
SV Germania Gernrode e.V.

Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeift
27.09.2017 - 21:34 von Micha


Abseits ist, wenn der Schiedsrichter pfeiftGeschrieben von: Maik Roßmeyer

Am 4. Spieltag in der Landesliga musste sich die C-Jugend beim SV 09 Staßfurt mit 2:1 geschlagen geben. Trotzdem großes Kompliment an die Mannschaft, weil sie nach dem 2:0 Rückstand bereits nach sieben Minuten nicht auseinander brach und sich gegen die abzeichnende Niederlage vehement stemmte. Dabei mussten gleich mehrere verletzte Stammkräfte schon in der ersten Halbzeit kompensiert werden. Den verdienten Anschlusstreffer erzielte Max Richter.

Am 5. Spieltag ging es zum aktuellen Tabellenschlusslicht, zum SV Lok Aschersleben e.V. Von Beginn an übernahmen die Germanen das Spiel und erspielten sich mehrere Torchancen. Nach 20 Minuten wurde ein Abstoß von Lok im Mittelfeld abgefangen und sofort auf Umkehrspiel geschalten. Der Ball kam zu Willam Zech ins Sturmzentrum. Der nahm den Ball gekonnt mit, ließ die Gegenspieler stehen und lupfte über den Torwart zur 1:0 Führung ein. Nur 9 Minuten später eine ähnliche Situation. Tim Langer fing den schlechten Abstoß von Lok ab, Querpass durch den Strafraum auf rechts zu Max Richter und der hämmerte den Ball aus 16 Metern satt zum 2:0 ein. Bis zur Pause hätte die Führung noch deutlicher ausfallen können, allein die Chancenverwertung war zu bemängeln.

Kurz nach dem Seitenwechsel war nach einer Schiedsrichterentscheidung ein angeregter Gesprächsbedarf zwischen dem Referee und unserem Trainerstab fällig, die einen Platzverweis des Co. Trainers und einen Sonderbericht durch den Schiedsrichter zur Folge hatte. Was war passiert? Langer Ball auf den Mittelstürmer von Lok. Da dieser sich bei der Ballabgabe bereits rund 3 Meter hinter der Abwehrkette von Germania befand, war für alle neutralen Beobachter ein Abseitspfiff als logische Konsequenz erwartet wurde. Der Schiedsrichter, der schon durch einige fragwürdige Entscheidungen an diesem Spieltag auffiel, war anscheinend der einzige, der das nicht so gesehen hatte und so konnte der Lok-Stürmer ungehindert und allein aufs Tor zulaufen und zum 2:1 Anschluss einnetzen.

Nach beschriebener Unterbrechung ging es frustriert weiter. Die Abwehr war nun vollends verunsichert und fahrig. Aschersleben versuchte es in der Folge immer wieder mit langen Bällen die laufstarken Stürmer, um die Germania auszukontern. Schwerstarbeit für Torwart Kevin Gröschler, der mit guten Aktionen Gernrode die nunmehr knappe Führung bewahrte. In dieser Zeit war auch wenig Entlastung nach vorn. Zu viel ging das Spiel durch die Mitte und man kam gegen die tief stehenden Ascherslebener nicht mehr durch.

Erst kurz vor Schluss konnte Gernrode den verlorenen Spielfluss wieder finden und Lok in den Griff bekommen. 2 Minuten vor Spielende erkämpfte sich Aaron Vincentini im Mittelfeld den Ball, setzte sich energisch in den Strafraum durch und überwand auch noch den herauseilenden Torwart zum 3:1 Endstand. Am Ende 3 Punkte und abhaken!
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Herren » "Notelf" erkämpft Punkt
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"Notelf" erkämpft Punkt
25.09.2017 - 18:16 von Grunz


"Notelf" erkämpft PunktDer 5. Spieltag der Harzoberliga stand unter keinen guten Vorzeichen für die Germania, denn es fehlten wichtige Leistungsträger wie Michael Umgelder, Marcel Zinke oder auch Lukas Schulze. Man musste also auf viele junge Spieler aus der Zweiten zurück greifen und das gegen die starke zweite Vertretung vom Blankenburger FV.

Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da lagen die Hausherren schon mit 0:1 zurück. Die völlig neu zusammengestellte Hintermannschaft der Germanen war noch ungeordnet und das nutzte Blankenburgs Marc Henry Huch zur Führung (2.). Dieser Schock brachte natürlich noch keine Ordnung ins Gernröder Spiel, der BFV blieb in der ersten halben Stunde klar spielbestimmend. Blankenburg hatte auch in dieser Phase durch Tobias Rudolf, Ludwig Skalitz und Marc Henry Huch sehr gute Chancen um noch höher in Führung zu gehen, aber der sehr gut aufgelegte Julian Nebe im Gernröder Tor oder die Ungenauigkeit der Blankenburger im Abschluss verhinderten eine höhere Führung. In der 30. Minute dann der erste gut rausgespielte Angriff der Germanen. Nach gutem Zusammenspiel zwischen Tobias Richter und Falko Matusch war dieser frei durch über links, seine Hereingabe versenkte Jawad Ahmadi per Kopf zum Ausgleich und es stand überraschend 1:1. Blankenburg schien aber erst einmal nicht geschockt und antwortete mit einem Fernschuss von Marcel Dittmar der knapp über die Latte ging (32.). Gernrode agierte jetzt aber viel mutiger, Lucas Ullrich setzte einen Freistoß gefährlich in Richtung BFV Tor, der Ball ging aber ebenfalls knapp über das Gehäuse. Jetzt merkte man den Germanen an, dass sie jetzt ihre Chance witterten. Nach einem Pass in den Strafraum wurde der durchstartende Mario Pose gefoult und Schiedsrichter Thomas Ratschat zeigte sofort auf den Strafstoßpunkt. Tobias Richter trat an und scheiterte am BFV Torhüter Norman Lindenberg, doch das Unparteiischenkollektiv pfiff den Versuch zurück, da sich Lindenberg zu früh nach vorn bewegt hatte. Also musste Tobias Richter noch einmal antreten und jetzt verwandelte er zum 2:1 (39.). In der 41. Minute spielte der BFV einen langen Ball in Richtung Gernröder Strafraum, beim Versuch mit dem Kopf zu klären landetet der Ball von Lucas Ullrich am eigenen Querbalken, so dass es zum kurzem Luft anhalten bei den Germanen Fans kam. Der BFV wollte aber noch vor der Halbzeit den Ausgleich schaffen und das gelang dann auch Ludwig Skalitz in der 43. Minute nach dem Genrode den Ball nicht klären konnte. Das war dann aber das letzte Highlight in Halbzeit 1 und es ging nach 45 Minuten in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann dann gleich wieder aufregend, der Blankenburger Ludwig Skalitz luchste dem jungen Germanen Florian Clemens den Ball ab und war dann frei auf dem Weg zum Tor, doch abermals konnte der gute Julian Nebe klären (47.). Germanias Routinier Marcus Franke versuchte als Abwehrchef Ruhe in die Hintermannschaft zu bringen und so kam der BFV nicht mehr so zum spielen wie in der ersten Hälfte. Zwar war man spielerisch immer noch besser, doch die Germanen Elf setzte jetzt mit viel Kampfgeist dagegen. In der 60. Minute konnte der BFV aber noch einmal zuschlagen, Marc Henry Huch machte seinen zweiten Treffer und brachte den Gast wieder mit 2:3 in Führung. Diesen Führungstreffer wollten die Blankenburger nutzen und Ludwig Skalitz hätte auch fast einen weiteren Treffer nachgelegt, doch auch er scheiterte an Julian Nebe (62.). Die Germanen gaben aber nicht auf und versuchten ebenfalls nach vorn zu spielen. Trainer Steffen Morcinek stellte ein wenig um und brachte dadurch mehr Druck auf die BFV Abwehr, die jetzt natürlich den knappen Vorsprung über die Zeit bringen wollte. In der Nachspielzeit dann noch einmal Freistoß für Gernrode, Tobias Richter brachte den Ball in den Fünfer, ein ganzer Pulk an Spielern ging zum Kopfball hoch, BFV Torwart Lindenberg wollte mit der Faust klären, doch der Kopf eines eigenen Mitspielers war vor ihm am Ball und dieser ging zum vielumjubelten 3:3 in die Maschen. Schiri Ratschat pfiff die Partie auch gleich danach ab und so retteten die Germanen, nicht unverdient, einen Punkt.

Abteilungsleiter Michael Clemens schien erleichtert nach dem Spiel: „Wer hätte damit gerechnet, dass wir mit diesem jungen Team einen Punkt holen. Klasse Leistung von den Jungs.“ Der verletzte Germane Benjamin Krull bemerkte: „Nach den ersten Minuten dachte ich, wir bekommen heute ein paar Tore eingeschenkt, doch wie sich die Jungs ins Spiel hinein kämpften, war schon super. Den Punkt haben sie sich verdient.“ Eine kämpferisch gute Leistung und der Wille nicht unterzugehen brachte ein verdientes Remis für diese „Notelf“.

Germania: Nebe, Matusch, Clemens, Franke, Bochnia (81. Brand), Pose, Richter, Schlifter (69. Bothe), Ullrich, Lilienthal, Ahmadi
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Herren » Germanen machen es spannend
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Germanen machen es spannend
17.09.2017 - 19:44 von Grunz


Germanen machen es spannendAm 4. Spieltag der Harzoberliga empfingen die Germanen die Mannschaft von Meteor Wegeleben im Hagental. Nach der schwachen Leistung in Derenburg wollten die Gernröder wieder in die Erfolgsspur finden und den eigenen Fans eine erfolgreiche Partie abliefern.

Das Match begann von beiden Seiten abtastend, erst nach 10 Minuten kamen die Germanen zu einer richtig guten Gelegenheit in Führung zu gehen. Tobias Richter setzte sich gut über die rechte Seite durch und konnte in den Strafraum flanken, Lucas Ullrich nahm den Ball direkt, doch streifte knapp über die Latte. Gernrode wurde spielbestimmender, nach einem Freistoß von Tobias Richter verschätzt sich Wegelebens Torhüter Patrick Hartmann, der ging an den Pfosten und von da aus in Richtung Michael Umgelder, der war aber so überrascht, dass er den Ball nicht mehr mit Druck auf das Gehäuse bringen konnte und so war Hartmann zur Stelle um zu klären (26.).Der Druck der Germanen wurde größer, Steffen Lilienthal versuchte es aus 20 m, aber auch sein Versuch ging über die Latte (27.). In der 28. Minute spielte Lucas Ullrich einen Ball in den freien Raum und Tobias Richter konnte in Richtung Tor durchstarten, er blieb abgeklärt und vollendete zum 1:0. Von Wegeleben war bis dahin keine Torgefahr zu sehen, dass änderte sich in 33. Minute, da nutzte Daniel Brock einen Fehler in der Germanen Abwehr und erzielte den Ausgleich zum 1:1. Jetzt wogte das Spiel hin und her. Als nächstes waren wieder die Hausherren am Zug, Michael Umgelder versuchte mit einer Kopfballbogenlampe den Ball im Netz unterzubringen, sein Versuch ging knapp am Lattenkreuz vorbei (40.). Dann war Wegeleben dran, Kevin Rappe prüfte Kevin Schulze im Germanen Tor, der aber auf dem Posten war(41.).Weiter ging es in der 42. Minute mit einem versuchten Heber von Wegelebens Andre Bakebusch, doch Gernrodes Goalie Schulze stand gut und konnte den Ball entschärfen. Danach war wieder Gernrode an der Reihe, Steffen Lilienthal vesuchte es wieder aus der Distanz, sein Ball wurde gefährlich abgefälscht, ging aber ins Toraus (43.). Die darauffolgende Ecke wurde wieder gefährlich, Lucas Ullrich kam mit dem Kopf an den Ball, dieser streifte am rechten Pfosten vorbei. In der 45. Minute Freistoß für Gernrode, Tobias Richter führte aus, sein Ball wird per Kopf von Tony Steinert auf Michael Umgelder verlängert, dessen Kopfball ging aus 2 m aber nicht ins Tor. Doch die Halbzeit war noch nicht vorbei, in der Nachspielzeit, stürmte Steffen Lilienthal alleine auf das Wegelebener Tor zu, doch er behielt nicht die Nerven und schob den Ball vorbei. Danach war dann Pause.

In der zweiten Hälfte ging es spannend weiter wie in Halbzeit 1. In der 53. Minute unterlief Meteor Torwart Hartmann ein verunglückter Abschlag, Lucas Ullrich ging sofort auf den Ball, eroberte diesen und vollstreckte zum umjubelten 2:1. Wegeleben kam dann in der 60. Minute durch Daniel Brock vor das Germanen Tor, sein Schuss verfehlte das Tor aber ohne Kevin Schulze zu fordern. Dennis Wilhelm hätte in der 71. Minute die Germanen nach einer Ecke fast zum 3:1 geköpft, doch der Ball ging über das Tor. Dennis Wilhelm sollte auch die Hauptfigur in der 75. Minute sein, das war nach einem Tobias Richter Freistoß wieder mit dem Kopf zur Stelle, doch dieses Mal war Meteor Torwart Hartmann im Weg. Auch in der 77. Minute war Wilhelm Beteiligter, nach Abschlag von Kevin Schulze erlief sich Tobi Richter den Ball, er konnte auf Michael Umgelder spielen, der legte den Ball ab auf Dennis Wilhlem, aber auch bei seiner 3. Chance ging der Ball am Tor vorbei. Sollte sich die vergebenen Chancen rächen, denn Wegeleben blieb gefährlich. In der 86. Minute schoß Andre Brakebusch noch einmal auf das Germanen Gehäuse, Kevin Schulze konnte aber im Nachfassen den Ball sichern und so blieb es dann nach 90 Minuten beim 2:1 Heimerfolg für Gernrode.

Co-Trainer Ralph Kuhmann, der den im Urlaub befindlichen Steffen Morcinek vertrat, sagte nach dem Spiel: „Wir haben das Spiel unnötig bis zum Schluss spannend gehalten. Wir hätten frühzeitiger den Sack zumachen müssen.“ Die Germanen zeigten eine gute Reaktion nach dem verkorksten Auftritt in Derenburg, nur die Chancenverwertung war wieder einmal etwas zäh. Der Sieg und die gezeigte Leistung gehen aber alles in allem in Ordnung. Darauf kann man für die nächsten Spiele aufbauen.

Germania: Schulze, Clemens, Dömel, Höffgen (69. Ahmadi, 89. Nebe), Richter, Wilhelm, Umgelder, Ullrich, Lilienthal, Steinert, Piontek
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Herren » Robuste Gangart bereitet den Germanen Probleme
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Robuste Gangart bereitet den Germanen Probleme
11.09.2017 - 19:53 von Grunz


Robuste Gangart bereitet den Germanen ProblemeAm 3. Spieltag der Harzoberliga reisten die Germanen nach Derenburg zur dortigen Eintracht. Gernrode startete mit 2 Siegen in der Liga in die Saison und wollte die Erfolgswelle beibehalten. Die Eintracht erwies gerade in Dereneburg als sehr unangenehmer Gegner, wo sich die Germanen oft schwer taten.

Die Partie begann mit einer forschen Germania. Steffen Lilienthal versuchte nach 4 Minuten Derenburgs Keeper Philipp Kleinau mit einem Distanzschuss aus knapp 20m zu überwinden, sein Versuch ging knapp über das Tor. Auch die nächste Chance hatten die Gernröder, nach einem Lilienthal Freistoß kam Michael Umgelder per Kopf an den Ball, doch er traf seinen eigenen Mitspieler Manuel Franke, so dass der Ball nicht ins Tor ging. Nach 10 Minuten übernahmen die Hausherren das Kommando, nach einem Konter konnte Gernrodes Tony Steinert einen Ball gerade noch zur Ecke klären. Diese brachte Gefahr durch einen Kopfball von Derenburgs Matthias Winschel (11.). Nach 16 Minuten musste Germania Schlussmann Julian Nebe einen Freistoß von Nico Hillen entschärfen. Germania verlor in dieser Phase fast alle Zweikämpfen, denn man kam mit recht robusten Spielweise der Gastgeber gar nicht zurecht. Nach einer Derenburger Ecke in der 24. Minute kam Julian Nebe gerade noch mit der Faust an den Ball, der fiel Steven Kohlhardt vor die Füsse, doch sein Nachschuss ging über den Kasten. Nach einer weiteren Ecke in der 29. Minute war Nebe wieder mit der Faust am Ball, nur jetzt flog der Ball auf den Kopf von Eintrachts Tim Herrmann und von da aus ins Netz zum 1:0. Derenburg blieb am Drücker und hatte in der 33. Minute die nächste Möglichkeit, Matthias Wintschel traf aber nur den Pfosten. Jetzt versuchte Gernrode wieder mit spielerischen Mitteln dagegen zu halten, das hätte nach guter Kombination auch fast zum Erfolg geführt, leider versprang der Ball kurz vor dem Einschuss bereiten Marcel Zinke (35.). Bis zur Pause erspielte sich dann keiner der Teams noch einen Möglichkeit und so blieb es beim Pausenstand von 1:0 für die Hausherren.

Die zweite Hälfte begann für Gernrode verheißungvoll, Mario Pose setzte sich über rechts durch, sein Abschluss ging aber am Pfosten vorbei. Danach spielten die Gastgeber mit Haken und Ösen und Gernrode kam damit gar nicht klar. Schiedsrichter Uwe Wille ließ die harte Gangart laufen und Germania wirkte dadurch völlig irritiert. Die Folge war das 2:0 durch einen Freistoß von Tim Carstens, dessen Schuss an der Mauer vorbei ins Tor ging (54.). Den nächsten Schuss von Carstens konnte Julian Nebe dann in der 61. Minute parieren. Das Germanen Spiel in dieser Phase bleibe leider oft schon im Mittelfeld hängen, dadurch kam man selten gefährlich an den 16er der Derenburger. In der 77. Minute kam es dann zu einigen Fehlern in der Genröder Hintermannschaft, Derenburgs Dustin Gronert kam zum Schuss, doch Julian Nebe war zur Stelle und klärte. Germania machte jetzt auf und so gab es bei Kontern viel Raum für Derenburg. In der 84. Minute nutzte das Tim Herrmann und vollendet zur Vorentscheidung und zum 3:0. Kurze Zeit später war dann Schluss und die Germanen mussten ihre erste Saisonniederlage einstecken.

Nach dem Spiel resümierte Trainer Steffen Morcinek: „Die erste Niederlage ist bitter, wir waren einfach zu brav.“ Derenburg erwies mal wieder als Stolperstein, obwohl sie wohl nicht zu den spielstärksten Teams der Liga gehören. Ihre robuste Spielweise (manchmal auch etwas überhart) bereitet Gernrode auch in diesem JahrProbleme, der Sieg für sie war am Ende verdient. Die Germanen werden sich aber im nächsten Heimspiel bestimmt wieder anders zeigen, um weiter oben mitspielen zu können.

Germania: Nebe, Dömel, Höffgen, Franke (43. Richter), Umgelder, Zinke, Ullrich, Lilienthal (60. Bunzel), Steinert, Wilhelm, Pose (60. Piontek)
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SV Germania Gernrode e.V. » Zweiter Dreier durch kompakte Mannschaftsleistung
SV Germania Gernrode e.V.

Zweiter Dreier durch kompakte Mannschaftsleistung
10.09.2017 - 20:49 von Micha


Zweiter Dreier durch kompakte Mannschaftsleistung Geschrieben von: Maik Roßmeyer

Am dritten Spieltag belohnte sich die C-Jugend durch eine starke Mannschaftsleistung gegen den FSV 1920 Sargstedt. Die Partie der Hausherren war vor allem durch hohe Laufbereitschaft und über weite Strecken spielerisch ansprechendes Doppelpassspiel über die Außen geprägt.

Von Anfang an riss Germania das Spiel an sich und presste die Gäste mehr und mehr in deren Hälfte. In den ersten Spielminuten hatten Philipp Engel und Eike Roßmeyer gleich mehrere Möglichkeiten zur Führung, die von den Flügelspielern Tim Langer und Richard Stertz gut in Szene gesetzt wurden. Nach einer viertel Stunde brachte eine Ecke die verdiente Führung. Von Eike Roßmeyer kurz auf Richard Stertz, der brachte die Flanke auf Philipp Engel, der wiederum auf den 16er zu Aaron Vincentini ablegte. Sein satter Flachschuss ins lange Eck ließ dem Gästetorwart keine Abwehrchance.

Kurze Zeit später konterte Gernrode nach einem Freistoß der Gäste im eigenen Stadion. Eike Roßmeyer schickte Philipp Engel, der von der Strafraumgrenze aus den Ball unter die Querlatte hämmerte. Der Ball setzte aber vor der Torlinie wieder auf. Sargstedt gelangen keinerlei Entlastungsangriffe. Sporadische Konter der Gäste entschärfte die kompakte Viererabwehr mit Vanessa Timner, Max Richter, Janne Utpadel und Henrik Krause kampfstark.

Mit dem Pausenpfiff verhalf ein missglückter Abwehrversuch Gernrode zum 2:0. Aaron Vincentini setzte sich an der rechten Strafraumgrenze gut durch. Seine straffe Hereingabe fand zwar keinen Mitspieler, jedoch den Fuß eines Sargstedters, der den Ball über die eigene Torlinie beförderte.

Die zweite Halbzeit verlief etwas unspektakulärer. Gernrode bestimmte sicher das Match, erspielte sich noch einige gute Tormöglichkeiten, so dass Sargstedt letztlich mit dem 2:0 Endstand gut bedient war. Mit fortschreitender Spieldauer war die Luft etwas raus. Das Fehlen der nötigen Konzentration für einen weiteren Treffer konnte man als Kritikpunkt an die Germanen festmachen. Konstatierend blieb trotzdem eine spielerisch überzeugende Mannschaftsleistung, die den heutigen Dreier klarmachte.
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SV Germania Gernrode e.V. » Pokalkrimi par excellence
SV Germania Gernrode e.V.

Pokalkrimi par excellence
02.09.2017 - 18:33 von td1311


Pokalkrimi par excellenceGeschrieben von: Maik Roßmeyer

Das erste Spiel der C-Jugend im Kreispokal verlangte nicht nur den Spielern sondern vor allem dem neuen Trainerteam, Christoph Wolters und Dirk Kolar, sowie den Fans alles ab. Die Germania Gernrode empfing zum Pokalkracher den aktuellen Spitzenreiter der Landesliga, die Germania aus Wernigerode.

Nicht einmal 10 Tage war es her, da hatten die Hausherren am ersten Spieltag der Landesliga noch mit 5:2 (Anschlusstore von Richard Sterz und Max Richter) in Wernigerode wenig überzeugend verloren. Ferner waren zuvor die ersten Testspiele der völlig neu formierten C-Jugend eher durchwachsen. Aber bereits am zweiten Spieltag gegen SG Harz/Ilsenburg war zu spüren, dass die Mannschaft mehr und mehr zusammenfindet. Nach einer kämpferisch ansprechenden Partie fuhr Germania mit 2:1 (Tore von Max Richter und Philipp Engel) den ersten Dreier in der jungen Landesligasaison ein.

Heute also war die Gelegenheit auf Wiedergutmachung gegen Wernigerode im Pokal. Und von Beginn an übernahm Gernrode das Spiel. Aus einer kontrollierten Abwehr heraus ließen die Hausherren Ball und Gegner laufen. Die Gäste waren von dem schnellen und schnörkellosen Kombinationsspiel sichtlich beeindruckt und die Abwehr überfordert. Ballstafette über William Zech und Aaron Vincentini: durchgesteckt auf Philipp Engel, der frei vor dem Torwart auftauchte und nach 5 Minuten zum 1:0 überlegt einnetzt.

Zwei Minuten später fast eine Kopie der vorangegangenen Aktion und wieder war es Philipp Engel, der den tollen Spielzug zum 2:0 veredelte. Gernrode drängte weiter. Nach einer viertel Stunde zog Max Richter aus der zweiten Reihe ab. Der Gästetorwart konnte den Ball nur prallen lassen, Philipp Engel stand wieder goldrichtig und verwandelte aus kurzer Distanz zum 3:0. Nach diesem lupenreinen Hattrick hörte die Spiellaune von Gernrode nicht auf und die Mannschaft erarbeitete sich bis zur Pause noch weitere Tormöglichkeiten.

Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren jedoch nicht wiederzuerkennen. Nach vorn ging jetzt wenig und die Abwehr war auf einmal fahrig wie dereinst in Wernigerode. Mit langen Bällen wurden nunmehr die Gästestürmer perfekt in Szene gesetzt und die Gernröder Abwehr fand keine Mittel, die Angreifer zu stoppen. Folgerichtig sieben Minuten nach Wiederanpfiff das 3:1 nach straffer Hereingabe über links auf den Mittelstürmer am kurzen Pfosten. Und die Verunsicherung ging weiter, Gernrode kam nicht mehr ins Spiel und ließ sich immer mehr hinten reindrängen.

Bis dahin hatte man noch einigermaßen den Topspieler von Wernigerode, Dominik Voigt im Griff gehabt, aber mit zunehmendem Spielverlauf konnten selbst 3 Gernröder Gegenspieler ihn nicht mehr stoppen. Eigentlich hätte man aus dem Spiel in Wernigerode, wo er fast im Alleingang das Match entschieden hatte, es besser wissen und verteidigen müssen. Gleich zwei Mal tanzte er die gesamte Hintermannschaft aus und so stand es 10 Minuten vor Abpfiff 3:3. Kopfschütteln auf der einen Seite, Aufwind auf der anderen. Nur mit Mühe schleppte sich Gernrode bis zum Ende der regulären Spielzeit, hätte aber fast noch eine lucky Punch gelandet, als nach einer Ecke von Eike Roßmeyer den Torschuss von Jari Holla der Gästetorwart gerade noch auf der Linie parieren konnte.

Das bedeutete 2x5 Minuten Verlängerung. Hier hatte Gernrode die besseren Spielanteile wieder zurückerobert, nur fehlte die nötige Fortune. Torlose Extrazeit verlangte also Elfmeterschießen.

Nach diesem Wahnsinnspiel übernahmen Eike Roßmeyer, Richard Sterz, Max Richter, Janne Utpadel und Kapitän Henrik Krause die Verantwortung. Eike und Richard verwandelten jeweils sicher in die linke Ecke, Max wuchtig in die Mitte. Zu diesem Zeitpunkt hatte der erst zur Verlängerung eingewechselte Torwart Kevin Gröschler schon 2 Elfmeter von Wernigerode stark gehalten. Jannes Schuss ging über die Latte und so blieb es spannend, da der vierte Schütze von Wernigerode getroffen hatte.

Doch Henrik hämmerte den Ball unter die Querlatte und beendete mit 7:5 nach Elfmeterschießen diesen unglaublichen und nervenzerreibenden Pokalkrimi. Gernrode zog mit einem blauen Auge in die nächste Runde ein und sollte die heutige zweite Halbzeit schnell vergessen...
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