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Dem Spitzenreiter alles abverlangt
05.11.2017 - 18:15 von Grunz


Dem Spitzenreiter alles abverlangtDer 11. Spieltag der Harzoberliga brachte das Spitzenspiel zwischen dem Tabellenvierten Germania Gernrode gegen den Tabellenführer aus Schlanstedt ins Hagental. Die Germanen wollten der Olympia ein Bein stellen und den Abstand zum Ligakrösus verkürzen.

Das Spiel zeigte in der 1. Halbzeit zwei taktisch geprägte Mannschaften, abtasten und den Gegner beobachten war das erste Gebot. Beide Abwehrreihen ließen den gegnerischen Stürmern kaum Luft, so dass es kaum zu Torchancen auf beiden Seiten kam. Erst in der 17. Minute brachte ein Freistoß von Nico Höffgen Gefahr in den Schlanstedter 16er. Sein Ball erreichte Lucas Ullrich, der den Ball etwas unorthodox weiter zu Dennis Wilhem spitzelte, Wilhem legte den Ball mit dem Kopf auf Michael Umgelder, doch dieser kam nicht richtig mit dem Kopf hinter den Ball und somit ging das Spielgerät knapp am Tor vorbei. Schlanstedt hatte seine erste Möglichkeit in der 24. Minute, nach einem Gewühl im Gernröder Strafraum schoss Lukas Lange verdeckt auf den Kasten, Germanias Schlussmann Steve Bothe parierte den Schuss aber mit einer glänzenden Reaktion. Die nächste relativ gute Möglichkeit der ersten Halbzeit hatte Schlanstedt in der 42. Minute, Tom Hufmüller köpfte aber eine Flanke genau in die Arme von Bothe. In der 44. Minute war Michael Umgelder frei auf dem Weg auf das Schlanstedter Tor, doch er entschloss sich aus 25m abzuschließen, dieser Schuss war kein Problem für Schlanstedts Keeper Martin Engelmann. Kurz danach schickte der souverän leitende Schiedsrichter Detlef Schneider beide Mannschaften in die Halbzeit.

Die zweite Halbzeit sollte spannender werden, schon in der 46. Minute wurde es aufregend. Schlanstedt erzielte ein Tor, doch das gut zusammenarbeitende Unparteiischenkollektiv erkannte den Treffer wegen Abseits nicht an. Schlanstedt erhöhte jetzt den Druck, nach 57. Minuten köpfte Patrick Schrader den Ball auf’s Germania Tor, doch wieder hielt Steve Bothe glänzend. In der 59. Minute bekam Olympia einen Freistoß zugesprochen, Nico Köhler trat an und erzielte mit einem sehenswerten Schlenzer das 0:1 für die Gäste. Gernrode wollte jetzt natürlich den Ausgleich erzielen, doch oft war man nach vorn zu harmlos und konnte den Ball bis hierhin kaum in die Spitze spielen. Schlanstedt hätte in der 68. Minute alles klar machen können, Tobias Kosinski war frei durch, aber auch er scheiterte am sehr gut aufgelegten Steve Bothe. Diese vergebene Chance brachte den Germanen in der Schlussphase noch einmal Oberwasser. Nach einem Freistoß von Tobias Richter in der 87. Minute landete der Ball im Tor und es jubelten die Germanen, doch auch hier entschied das Schiedsrichterteam auf Abseits. Schlanstedt wackelte in der Schlussphase, in der 89. Minute flankte Tobi Richter auf den völlig freistehenden Marcus Dömel, Schlanstedts Keeper Engelmann schien schon geschlagen, doch sein Kopfball ging am linken Pfosten haarscharf vorbei. Das war dann auch die letzte Aktion des Spiels und so freuten sich die Gäste aus Schlanstedt, nicht ganz zu unrecht, über die 3 Punkte.

Nach dem Spiel sagte Michael Umgelder: „Den Treffer hätten wir in der Mauer verhindern können, doch leider sind wir nicht richtig hochgesprungen. Mit unserer Leistung können wir aber zufrieden sein.“ Trainer Steffen Morcinek resümierte nach der Partie: „Meine Mannschaft hat dem Tabellenführer alles abverlangt, einen Punkt hätten wir uns heute verdient gehabt.“

Germania: Bothe, Dömel, Höffgen, Richter, Bunzel (83. Schlifter), Umgelder, Wilhelm (68. Pose), Ullrich, Franke (86. Matusch), Schulze, Brand
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Herren » Großer Kampf und gute Teamleistung bringt den Sieg
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Großer Kampf und gute Teamleistung bringt den Sieg
29.10.2017 - 17:32 von Grunz


Großer Kampf und gute Teamleistung bringt den SiegAm 10. Spieltag der Harzoberliga reisten die Germanen in die Kreisstadt nach Halberstadt zur dortigen Fortuna. In den letzten Jahren war für Gernrode bei der Fortuna nichts zu holen, dass wollte man in dieser Saison endlich ändern. Trainer Steffen Morcinek meinte vor dem Spiel: „Ich habe hier im Männerbereich noch nie gewonnen, vielleicht können wir das heute endlich ändern.“ Die Vorzeichen dazu waren aber nicht so optimal, denn mehrere Stammkräfte mussten ersetzt werden und einige junge Spieler der 2. Traten die Reise mit nach Halberstadt an.

Die Germanen begannen recht selbstbewusst und hatten in der 8. Minute die erste Chance. Marcel zinkte lupfte einen Ball zu Michael Umgelder, dessen Schuss parierte Fortunas Schlussmann Denis Neitzel glänzend. Die Fortunen tauchten das erste Mal in der 14. Minute gefährlich vor dem Kasten von Steve Bothe auf, Moussa Mane versuchte es aus 16m, sein Schuss ging aber über den Kasten. Gernrode blieb optisch das spielbestimmende Team, doch Halberstadt setzte auf seine schnellen Stürmer und auf Konter. In der 23. Minute kam es dazu, der schnelle Fortune Shiden Shishay war auf und davon, doch auch sein Schuss ging über den Kasten. Jetzt versuchten die Germanen den Druck zu erhöhen, Sebastian Brand setzte einem Rückpass auf Halberstadts Torwart Neitzel nach, dieser schoss Brand an, der Ball blieb beim Germane, doch sein Versuch klärte Fortunas Keeper zur Ecke (28.). Auch in der nächsten Szene war Sebastian Brand der Hauptakteur, er lief in der 31. Minute frei auf Halberstädter Tor zu, doch er ließ sich zu weit nach aussen abdrängen, so dass sein Schuss am Ende zu harmlos war. In der 32. Minute bekam Gernrode einen Freistoß nach Foul an Michael Umgelder am 16er zugesprochen. Lukas Schulze schlug den Ball auf den kurzen Pfosten und Dennis Wilhelm lief perfekt ein und verwandelte mit der Fußspitze zum 0:1. Gernrode blieb am Drücker und hatte in der 43. Minute durch Marcus Dömel die Gelegenheit zu erhöhen, sein Schuss wurde aber guten Fortuna Keeper Neitzel vereitelt. Kurz danach ging es in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte zeigte zu Beginn wieder eine druckvolle Germania. In der 53. Minute setzte sich Sebastian Brand über rechts schön durch, seine Flanke erreichte den völlig freien Dennis Wilhelm, der aber den Ball mit dem Kopf am Tor vorbei setzte. Ab Mitte der zweiten Halbzeit versuchte jetzt der Hausherr aus Halberstadt das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Marco Radau setzte einen Freistoß nur knapp über das Germanen Tor (62.). Weiter ging es mit Halberstadt Moussa Mane, dieser versuchte per Fernschuss Steve Bothe zu überwinden, sein Ball ging aber auch über das Tor (68.). Die Germanen waren in dieser Phase defensiver, lauerten aber auf Konter. Halberstadt versuchte weiter den Ausgleich zu erzielen, in der 71. Minute war es Salieu Saidy, der es mit einem Schlenzer von rechts versuchte, der Versuch ging aber knapp links am Tor vorbei. Die junge Germanenabwehr um Lucas Ullrich gelang es aber immer wieder den Spielfluss der Fortuna zu unterbrechen. Ebenso zeigten die beiden Routiniers Steve Bothe im Tor und Marcus Franke im defensiven Mittelfeld eine sehr gute Leistung, so dass nicht wirklich viel gefährliches auf das Gernröder Tor kam. Die letzte Chance des Spiels blieb dann auch den Gästen aus Gernrode vorbehalten, ein Lucas Ullrich Freistoß ging knapp über die Latte. So bleib es beim hart erkämpften, aber verdienten 0:1 Auswärtserfolg.

Nach dem Spiel waren die Germanen zufrieden, Trainer Steffen Morcinek sagte: „Wir haben uns den Sieg erkämpft und das war verdient. Ich muss den Jungs ein Kompliment machen, sie zeigten den Willen heute zu gewinnen, trotz der vielen Ausfälle.“ Abteilungsleiter Michael Clemens meinte: „Der Sieg freut mich besonders, da die jungen Spieler der Zweiten die Ausfälle sehr gut kompensiert haben.“

Germania: Bothe, Ullrich, Dömel, Höffgen, Umgelder, Zinke (60. Simon), Wilhelm (88. Pose), Franke, Schulze, Brand, Schlifter (77. Bochnia)
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Herren » Kein gutes Spiel, aber 3 Punkte
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Kein gutes Spiel, aber 3 Punkte
23.10.2017 - 18:15 von Grunz


Kein gutes Spiel, aber 3 PunkteAm 9. Spieltag der Harzoberliga kam es zum Germanen Duell zwischen Gernrode und Neinstedt. Die letzten Aufeinandertreffen waren immer spannend und umkämpft. Gernrode ging aber dieses Mal als Favorit in das Spiel, da Neinstedt Personalprobleme sorgte, unter anderem stand Routinier Andreas Gawe und Trainer Mario Rollhaus in der Startelf.

Die Germanen aus Gernrode übernahmen auch gleich die Initiative in den Anfangsminuten. In der 7. Minute näherten sie sich dann auch das erste Mal dem Neinstedter Tor an, nach einem Steffen Lilienthal Einwurf kam Sebastian Brand zum Schuss, der Ball ging aber am Tor vorbei. Gernrode versuchte den Druck zu erhöhen und so konnte Manuel Franke nur durch Foul im 16er gestoppt werden. Die gute Schiedsrichterin Sarah Hartmann zeigte sofort auf den Punkt. Steffen Lilienthal trat als Schütze des Elfers an und ließ Steffen Hendrysiak im Neinstedter Kasten keine Chance und so stand es nach 9 Minuten 1:0. Auch nach dem Führungstreffer hielt Gernrode das Tempo hoch, Steffen Lilienthal passte auf Michael Umgelder, der auf das Neinstedter Tor zulief und wieder zurück in die Mitte auf Lilienthal ablegte, der wiederum keine Probleme zum 2:0 hatte (12.). Es schien so alds würden die Hausherren schnell die Weichen auf Sieg stellen zu wollen. Neinstedt versuchte hinten Sicherheit in die Aktionen zu bekommen, nach vorne war es für sie schwer gute Entlastungsangriffe zu starten. In der 25. Minute verletzte sich dann leider Neinstedts Marcel Könnecke so schwer, so dass er ausgewechselt werden musste und ins Klinikum nach Quedlinburg gebracht werden musste. Die Gernröder wünschen ihm auf diesem Weg gute Besserung und hoffen das er schnell wieder seinem Team zur Verfügung steht. Danach verflachte das Spiel, Gernrode spielte etwas ideenlos und Neinstedt wollte das Ergebnis im Rahmen halten. Erst in der 36. Minute kam es wieder zu einer halbwegs gefährlichen Torszene, Michael Umgelder prüfte per Kopf Neinstedt Keeper, der den Ball klärte. Die einzige gefährliche Aktion von Neinstedt kam dann in der 44. Minute, nach einem Missverständnis in der Gernröder Hintermannschaft kam Kevin Knopf an den Ball, doch Julian Nebe im Genröder Tor konnte im Nachfassen klären. Wenig später ging es dann in die Kabinen zum Pausentee.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufhörte. Wenig Ideen und viele Fehlpässe von Gernrode, Neinstedt versuchte hinten dicht zu machen und vielleicht einen guten Konter zum Abschluss zu bringen. In der 65. Minute spielte man zu lässig in der Gernröder Abwehr, Neinstedts Kevin Knopf sprintet zum Ball, Julian Nebe kommt raus, der Ball springt vom Körper des Gernröder Keepers vor das Tor, doch Lucas Ullrich rettet vor der Torlinie. Die Hausherren merkten, das sie wieder mehr tun mussten und so war es Manuel Franke, der dann in der 73. Minute das 3:0 erzielte. Die Partie war jetzt gelaufen und das merkte man dann auch beiden Teams an. Es gab bis zum Abpfiff dann keine nennenswerte Szene mehr in der sehr fair geführten Partie. Nach 90 Minuten war dann Schluss und Gernrode sicherte sich die 3 Punkte und bleibt damit in der Tabelle oben dran.

Co-Trainer Ralph Kuhmann sagte nach dem Spiel: „Heute zeigten wir zwar keinen guten Fussball, aber wir behalten die 3 Punkte im Hagental.“ Auch Trainer Steffen Morcinek äusserte sich ähnlich: „Es war kein gutes Spiel, doch wichtig war heute der Sieg.“
Germania: Nebe, Brand (75. Ahmadi), Piontek, Dömel (56. Wilhelm), Höffgen, Franke, Umgelder, Zinke, Ullrich, Lilienthal (63. Pose), Schulze
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SV Germania Gernrode e.V. » Meist einen Schritt zu spät
SV Germania Gernrode e.V.

Meist einen Schritt zu spät
22.10.2017 - 21:40 von Micha


Meist einen Schritt zu spätGeschrieben von: Maik Roßmeyer

Am 7. Spieltag musste unsere C-Jugend beim VfB Ottersleben antreten. Und der Gastgeber präsentierte sich von Beginn an sehr dominant, passsicher, lauf- und zweikampfstark. Bereits nach zwei Minuten wurden wir über die rechte Abwehrseite überlaufen. Die geschlagene Flanke fand am langen Pfosten einen freistehenden Abnehmer zum 1:0. So hatte man sich das heute nicht vorgestellt.

Nach 4 Minuten ein langer Abschlag von Torwart Kevin Gröschler auf den durchgestarteten William Zech. Der wird jedoch von einem Abwehrspieler und den herauseilenden Torwart rüde zu Boden gerissen, so dass der gute Referee nur auf den Punkt zeigen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Eike Roßmeyer platziert zum 1.1 Ausgleich.

Doch anstatt nunmehr Ruhe ins eigene Spiel einzog, blieb Gernrode in der Folge weiterhin anfällig für lange Bälle über die Außen. Auch in der Vorwärtsbewegung gingen die Bälle viel zu schnell bereits im Mittelfeld verloren. Ottersleben war immer einen Schritt schneller und aggressiver im Zweikampfverhalten. Nach 7 Minuten nutzte Ottersleben wieder einen dieser Ballverluste und erhöhte zum 2:1 mit einer exakten Kopie des 1:0-Treffers. Bis zum Pausenpfiff gab es von Gernrode keinen nennenswerten Spielzug, der eine Torchance zur Folge hatte. Stattdessen hatte Kevin Gröschler und die Defensivkräfte Schwerstarbeit zu verrichten.

Nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild, Ottersleben spielbestimmend und einfach wacher. Kurz nach dem Wiederanpfiff: Eck, Kopfball, 3:1 – das ging einfach zu einfach! Weitere fünf Minuten später, langer Ball, der Stürmer enteilt der gesamten Abwehr und rennt unbedrängt auf unser Tor zu; 4:1.
Erst jetzt wachte Gernrode auf. Nach einer dreiviertel Stunde der erste ordentliche Angriff über Eike Roßmeyer auf Vanessa Timner. Ihre Flanke findet Aaron Vincentini im hinteren Strafraum, der knapp verzieht. Das war wohl ein Weckruf. In der 52. Minute setzte sich William Zech rechts gut bis zur Grundlinie durch. Flach brachte er den Ball quer durch den Strafraum und dieses Mal netzte Aaron Vincentini sauber ein. Doch inmitten dieser Aufholjagd bekommt Ottersleben tornah einen Freistoß. Gernrode bekam den Ball nicht aus dem Strafraum weg.

Der Otterslebener Nachschuss stellte den alten Torabstand wieder her. Gernrode steckte nicht auf, verabschiedete sich mit ansehnlichem Kombinationsspiel und kam dadurch noch zu Chancen. Ein Lattenschuss aus 20 Metern durch Vanessa Timner und Aaron Vincentini setzte sich wenig später über links gut durch, verzog leider knapp.
Dann war Schluss. Gernrode unterlag heute 5:2 einem besseren Gegner, der kompakter und aggressiver das Spiel bestimmte.
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Herren » Germanen leiten Niederlage selber ein
Herren

Germanen leiten Niederlage selber ein
16.10.2017 - 17:37 von Grunz


Germanen leiten Niederlage selber einAm 8. Spieltag mussten die Germanen zum Angstgegner nach Hasselfelde reisen. In den letzten Jahren tat man sich immer schwer, bei den Grün Weißen etwas zählbares mit ins Hagental zu nehmen. Beide Teams stehen im oberen Drittel der Harzoberliga, mit einem Sieg kann man sich oben festsetzen.

Die ersten Akzente der Partie lieferte die Germania, Tobias Richter setzte sich gut in der Mitte durch und stand allein vor Hasselfeldes Torwart Conny Lorenz, doch sein Abschluss ging am Tor vorbei (5.). Gernrode blieb die bessere Mannschaft, nach 8 Minuten versuchte der wiedergenesenne Lukas Schulze mit einem Fernschuss zum Erfolg zu kommen, doch auch sein Versuch war noch zu ungefährlich. In der 13. Minute gab es dann Einwurf für Gernrode von der rechten Seite, Michael Umgelder warf den Ball bis in den Fünfer und Tony Steinert war per Kopf zur Stelle und erzielte das 0:1. Gernrode blieb am Drücker und wollte das zweite Tor nachlegen, nach einem Freistoß von Mario Pose kam Michael Umgelder am langen Pfosten an den Ball, doch sein Schuss auf den kurzen Pfosten konnte Lorenz gerade noch klären (15.). Nach 21 Minuten legte Tobias Richter, nach einem langen Ball, per Kopf auf Manuel Franke ab, auch sein Schuss ging am Tor vorbei. Germania hatte zwar das Spiel, bis hier hin, im Griff, doch man verpasste wieder einmal einen weiteren Treffer zu landen. Nach einem leicht verlorenen Ball von den Germanen im Mittelfeld kamen die Grün Weißen an den Ball, ein langer Pass in Richtung Gernrodes 16er sah eigentlich recht ungefährlich aus, Tony Steinert und Keeper Kevin Schulze zögerten ein wenig, wer zum Ball geht, in diesem Moment kreuzte Hasselfeldes Torjäger Sebastian Teege den Laufweg von Steinert und kam zu Fall, obwohl Schulze den Ball jetzt sicher hatte. Schiedsrichter Danilo Köhler entschied sofort auf Strafstoß, eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Den fälligen Elfer verwandelte Christoph Schulz dann sicher zum 1:1. Jetzt wackelten die Germanen. In der 39. Minute Freistoß für Hasselfelde, der Ball wird hoch herein gegeben, Kevin Schulze springt durch die tiefstehende Sonne am Ball vorbei, Nico Höffgen kratzte den Ball noch von der Linie, doch der Nachschuss von Robert Schulz wurde von ihm über die Linie gedrückt. Proteste der Gernröder, dass das Spielgerät nicht im vollen Umfang hinter der Linie war brachte nichts, denn Linienrichter Norbert Michael signalisierte sofort auf Tor. Und so stand es auf einmal 2:1 für die Hausherren. Gernrode war kurz vor der Halbzeit jetzt völlig von der Rolle und man schwächte sich dann auch noch selbst, denn Tobias Richter sah in der 43. Minute glatt Rot. Nach guten 30 Minuten ging die Germania jetzt mit einem Rückstand und einem Mann weniger in die Pause.

Die zweite Hälfte begann dann wieder nicht so glücklich für Gernrode, nach einem Fehlpass war Christoph Schulz in guter Position, doch sein Schuss ging knapp über die Latte. Die Germanen wollten aber noch nicht aufgeben, in der 57. Minute kommt Manuel Franke im 16er zum Schuss, Grün Weiß Keeper Lorenz war aber auf dem Posten. Auch in der 65. Minute stellte sich Gernrode nicht Glücklich an, wieder kam der clevere Sebastian Teege an den Ball, Florian Clemens war einen Schritt zu spät und traf Teege im Genröder 16er. Schiedsrichter Köhler blieb nichts anderes übrig, als wieder auf den Punkt zu zeigen. Christoph Schulz trat zum 2. Mal an und verwandelte zum 3:1. Hasselfelde konnte das Speil jetzt an sich reissen und nach 76. Minuten hätte Sebastian Teege den nächsten Treffer erzielen müssen, doch er vergab völlig frei vor dem Tor. In der 78. Minute der nächste Rückschlag für Gernrode, nach einem Angriff verletzte sich Tony Steinert so schwer, dass er nicht weiter spielen konnte und in Klinikum nach Quedlinburg gebracht werden musste. Gernrodes Manko war aber, dass man nur 2 AW’s mit hatte und beide schon im Spiel waren, also ging es jetzt mit 2 Mann weniger weiter für die Gäste. Hasselfelde war immer über den gefährlichen Sebastian Teege in der Schlussphase gefährlich, doch in der 85. Minute scheiterte dieser am gut herauslaufenden Kevin Schulze. Das war dann auch die letzte nennenswerte Aktion im Spiel und nach 1 Minute Nachspielzeit pfiff Schiri Köhler die Partie ab.

Nach dem Spiel sagte Abteilungsleiter Michael Clemens: „Wieder einmal fahren wir mit leeren Händen aus Hasselfelde weg. Die rote Karte hat uns heute auf die Verliererstraße geführt. Bitter ist die Verletzung von Tony Steinert, dem ich gute Besserung wünsche und hoffe, dass es ihn nicht allzu schwer erwischt hat.“ Trainer Steffen Morcinek war sichtlich enttäuscht: „Es ist bitter wie wir hier verloren haben und das wir Tony Steinert jetzt länger ersetzen müssen.“

Leider konnte die Germania die sehr gute erste halbe Stunde nicht über 90 Minuten fortsetzen. Man brachte sich selber um den Lohn, wieder einmal blieb Hasselfelde der Angstgegner der letzten Jahre.

Germania: K. Schulze, Dömel, Höffgen, Pose (54. Clemens), Richter, Franke, Umgelder, Wilhelm (63. Ahmadi), Ullrich, L. Schulze, Steinert
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SV Germania Gernrode e.V. » Lucky Punch belohnte eine kampfstarke Schlussoffensive
SV Germania Gernrode e.V.

Lucky Punch belohnte eine kampfstarke Schlussoffensive
15.10.2017 - 21:52 von Micha


Lucky Punch belohnte eine kampfstarke SchlussoffensiveGeschrieben von: Maik Roßmeyer

Am 6. Spieltag in der Landesliga empfing bei herrlichstem Fußballwetter unsere C-Jugend die JSG Wanzleben/Hohendodeleben. Wenig Abtasten, es ging sofort zur Sache. Das Spiel der Gäste war nur auf Konter ausgerichtet gewesen. Mit langen Bällen versuchte die JSG ihren laufstarken Mittelstürmer in Szene zu setzen und die Gernröder Abwehrkette zu überrumpeln. Und das machten sie sehr erfolgreich. Mehrfach enteilte dieser der Abwehr und lief allein auf Torwart Kevin Gröschler zu. Beherzt und mit bärenstarken Paraden vereitelte er ein halbes Dutzend Mal im Eins zu Eins die Torchancen des Gegners und brachte diese zum Verzweifeln. Allein ihm war es bis zu diesem Zeitpunkt zu verdanken, dass die Hausherren nicht schon zur Pause aussichtslos zurücklagen.

Gernrode hatte in der ersten Hälfte wenig Mittel, diese Tempovorstöße zu unterbinden.
Germania selbst suchte ihre Tormöglichkeiten durch gutes Kombinationsspiel über die Außen. Kurz vor dem Pausenpfiff trug Gernrode ein Angriff über links vor. Aaron Vincentini auf Eike Roßmeyer, der legte auf Max Richter auf zentraler Position ab. Max zog aus 20 Metern sofort ab und der Ball schlug unter der Querlatte zum 1:0 ein. Dem bisherigen Verlauf nach war die Pausenführung etwas schmeichelhaft.
Nach dem Seitenwechsel war Gernrode wohl noch gedanklich in der Pause als der erste Angriff der JSG halbherzig und zu kurz abgewehrt wurde. Aus zentraler Position am 16er zog ein Wanzlebener ab. Dieses Mal hatte unser Torwart keine Chance als der Ball flach neben dem linken Pfosten einnetzte. Die nächsten 20 Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld mit wenigen Torschüssen auf beiden Seiten.

In der letzten viertel Stunde brachte Gernrode frische Kräfte in den Sturm und mehr und mehr verlagerte sich das Spiel in die Hälfte der JSG. Dabei hatte u.a. William Zech gleich drei Hundertprozentige auf dem Fuß, um das Spiel zu entscheiden. Gernrode rannte wieder und wieder auf das Gästetor und wollte den Sieg nun erzwingen. Zu diesem Zeitpunkt wäre das sich abzeichnende Unentschieden zu wenig gewesen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff ging Philipp Engel bis auf die rechte Grundlinie durch und bediente perfekt Aaron Vincentini im Rückraum. Der zog sofort ab und der Ball ging flach und straff am langen Pfosten ins Netz zum nunmehr hoch verdienten 2:1. Der kurz darauf folgende Schlusspfiff beendete ein äußerst spannendes und sehr kampfbetontes Match und lies Germania Gernrode mit dem 4. Saisonsieg erleichtert aufatmen.
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Herren » Favorit gibt sich im Hagental keine Blöße
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Favorit gibt sich im Hagental keine Blöße
09.10.2017 - 16:07 von Grunz


Favorit gibt sich im Hagental keine BlößeIm Viertelfinale um den Pokal des Landrates kam es im Hagental zum Derby zwischen den Germanen und dem Quedlinburger SV. Diese Partie gab es schon im letzten Jahr in diesem Wettbewerb und da tat sich Landesklassevertreter aus Quedlinburg sehr schwer. Er konnte mit einem knappen 0:1 Sieg die nächste Runde erreichen, dabei lieferten die Germanen eine taktisch sehr Leistung ab und forderte dem QSV alles ab. Auch in diesem Jahr wollten die Gernröder dem QSV das Spiel schwer machen, doch man musste einige Stammkräfte ersetzen.

Gleich in den ersten Minuten der Partie zeigte der QSV, dass er heute nichts anbrennen lassen wollte. Martin Gottowik versuchte in der 5. Minute Julian Nebe im Germanen Tor per Kopf zu überwinden, doch Nebe konnte den Rückstand verhindern. Der QSV blieb dran und so fiel in der 9. Minute das 0:1, nach einer Ecke viel Durcheinander im Gernröder 16er und Marcus Brenner drückte den Ball über die Linie. Gernrodes junge Abwehr schien besonders bei Standartsituationen nicht eingespielt und machte es dem QSV hier leicht. In der 14. Minute schlug Quedlinburgs Erik Schmidt zu und es stand 0:2. Die Germania konnte keine Entlastung nach vorne bringen, fast folgerichtig das 0:3 durch Martin Gottowik wieder nach einer Ecke (25.). Bis hier hin hatte der QSV alles im Griff. Die erste Gernröder Möglichkeit hatte dann Jawad Ahmadi per Kopf nach einer Tobias Richter Flanke, QSV Keeper Martin Werner hielt den Ball sicher. Im Gegenzug hätte es fast 0:4 geheißen QSV Torjäger Martin Gottowik verzog aber knapp am rechten Pfosten vorbei (28.).In der 32. Minute dann Freistoß für Gernrode, Tobias Richter brachte den Ball in den 16er und Lucas Ullrich kam freistehend per Kopf zum 1:3. Jetzt schienen die Hausherren mehr Mut zu gewinnen und so ging ein Steffen Lilienthal Freistoß knapp am rechten Pfosten vorbei. Der QSV machte jetzt in der Schlussphase der ersten Hälfte Abspielfehler und man brachte Gernrode ins Spiel. Doch dieses kurze Aufflackern der Germanen wurde durch den Pausenpfiff von Schiedsrichter Reiner Schäl unterbrochen und man ging mit einem 1:3 in die Kabinen.

Kaum hatte die zweite Hälfte begonnen, da waren alle Vorsätze der Germanen schon dahin. Wieder bekamen die Germanen den Ball nach einer Ecke nicht geklärt und das nutzte Erik Schmidt zum 1:4 (48.). Der QSV blieb am Drücker und hatte durch Weliko Paul (64.) und Patrick Illiger (67.) die nächsten hochkarätigen Chancen, die man aber ausließ. In der 68. Minute tauchte dann auf einmal Germanias Michael Umgelder völlig allein vor Martin Werner auf, doch sein Heber war in dieser Situation das falsche Mittel und so ging der Ball weit am Tor vorbei (68.). Nach einem Weliko Paul Freistoß war es Patrick Könnecke der per Kopf das Tor knapp verfehlte (70.). In der 72. Minute machte es dann Weliko Paul selbst besser und ließ Julian Nebe im Germanen Kasten keine Chance und es stand 1:5. Jetzt schienen sich die Germanen aufzugeben, in der 78. Minute bediente Martin Gottowik mit einer sehenswerten Flanke Patrick Illiger und dieser überwand Julian Nebe zum 1:6. Die letzte Möglichkeit für Gernrode hatte Tobias Richter, doch sein Versuch wurde von Marcus Brenner abgeblockt (81.). Den Schlusspunkt in einer meist einseitigen Partie setzte dann QSV Kapitän Erik Brahmann zum Endstand von 1:7. Kurz darauf war das Spiel dann zu Ende und der QSV erreicht völlig verdient das Halbfinale des Kreispokals.

Germanias Michael Umgelder sagte nach dem Spiel: „Der QSV war heute klar besser als wir, schon nach den ersten 2 Treffern war das Spiel entschieden da sie so früh fielen.“ Germanias Co-Trainer Ralph Kuhmann meinte: „Wir konnten heute nur kurzzeitig etwas entgegensetzen, der QSV war überlegen und gewinnt verdient.“

Germania: Nebe, Clemens (48. Piontek), Dömel, Höffgen (83. Bothe), Richter, Franke, Umgelder, Wilhelm, Ullrich, Lilienthal, Ahmadi (72. Pose)
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Herren » Germanen in Torlaune und mit 3 Punkten
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Germanen in Torlaune und mit 3 Punkten
04.10.2017 - 19:10 von Grunz


Germanen in Torlaune und mit 3 PunktenEnglische Woche für unsere Erste und man empfing im Hagental am Tag der deutschen Einheit die Zweite von Einheit Wernigerode. In den letzten Aufeinandertreffen waren die Wernigeröder immer ein Stolperstein für die Germanen und so wollte man am 7. Spieltag auf eigenen Platz nicht ins stottern kommen und 3 Punkte einfahren.

Kaum hatte die Partie begonnen, da tauchte schon in der 1. Minute Germanias Rick Bunzel frei vor Einheit Keeper Robert Schmidt auf. Sein Versuch den Ball über den heraus eilenden Schmidt zu heben ging aber knapp am Gehäuse vorbei. Gernrode war in den ersten Minuten das spielbestimmende Team und so war es folgerichtig, dass Michael Umgelder, nach schönem Pass von Tobias Richter, den 1:0 Führungstreffer erzielte (12.). Florian Clemens sorgte dann für die nächste Chance, sein Freistoß zwang Einheits Torwart Schmidt sich zu strecken und den Ball über die Latte zu lenken (15.). Nach ungefähr 20 Minuten schlief aber das, bis dahin, druckvolle Offensivspiel der Germanen ein und es gelang keiner Mannschaft so richtig Gefahr auf das gegnerische Tor zu verbreiten. Erst in der 40. Minute wurde es spannend, Gernrode konnte nach einer Ecke den Ball nicht aus dem 16er klären und so kam Benedikt Scheffler zum 1:1 Ausgleichstreffer für Einheit. Bis zur Pause passierte dann nichts mehr und so gingen die Germanen etwas verdutzt in die Kabine. Sollte man wieder gegen Einheit punkte lassen?

Die Germanen schienen motiviert aus der Pause zu kommen und so war Rick Bunzel, der nach gutem Zuspiel von Manuel Franke Wernigerodes Torwart als erster prüfte, der Schuss ging aber knapp über das Tor (49.). In der 57. Minute lief ein Angriff von Wernigerode auf das Tor von Germanen Keeper Julian Nebe, Erik Bernhardt verzog mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp. Gernrode reagierte aber sehr schnell und so ging der Abstoß von Julian Nebe in der selben Minute zu Dennis Wilhelm und dieser vollstreckte eiskalt zum 2:1 für die Hausherren. Jetzt kam Germanias Offensive wieder ins laufen. Der sehr gut spielende Rick Bunzel schickte mit einem tollen Pass Michael Umgelder auf die Reise und der schloss zum 3:1 ab (62.). Nur durch eigene Fehler brachte sich Germania, in dieser Phase, in Bedrängnis. Nach einem Fehlpass kam Wernigerodes Guido Wartenberg an den und versuchte Julian Nebe mit einem Lupfer zu überwinden, doch der Ball ging über den Kasten (68.). In der 72. Minute Freistoß für Gernrode, Steffen Lilienthal brachte den Ball in Richtung Fünfer und Dennis Wilhelm lief perfekt ein und erzielte das 4:1. Danach wollten die Germanen ein paar Körner sparen und schalteten ein wenig zurück. Wernigerode kam in der Schlussphase noch zu 2 guten Möglichkeiten den Spielstand zu verkürzen, Guido Wartenberg scheiterte in der 83. Minute am Pfosten und in 85. Minute an Julian Nebe mit einem Freistoß. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim verdienten 4:1 Heimerfolg.

Nach dem Spiel sagte Trainer Steffen Morcinek: „Mit dem Erfolg bin ich zufrieden, wir müssen ja jeden Spieltag mehrere Spieler ersetzen und so steht jedesmal eine neue Startelf auf dem Platz. Das kompensieren wir bis jetzt sehr gut.“

Am Samstag kommt es dann zum Pokal Klassiker und wir empfangen das Team vom QSV. Unsere Mannschaft ist in dieser Partie der klare Außenseiter, doch vielleicht kann man es dem Favoriten aus der Kernstadt wie im letzten Jahr recht schwer machen. 14 Uhr ist Anstoß im Hagental und wir hoffen auf einen regen Zuschauerzuspruch und Unterstützung unserer Ersten.
Germania: Nebe, Clemens (83. Bothe), Dömel, Bunzel, Richter, Franke (81. Pätow), Umgelder, Zinke, Lilienthal, Wilhelm (74. Pose), Piontek
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