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Junges Blut und alte Hasen, die Mischung bringt den Erfolg
10.04.2016 - 17:10 von Micha


Junges Blut und alte Hasen, die Mischung bringt den ErfolgGeschrieben von: Jens Grundmann

Am Spieltag 22 der Harzoberliga empfing Germania Gernrode die Mannschaft von Meteor Wegeleben, beide Teams sind Tabellennachbarn und würden sich mit einem Sieg Luft nach unten verschaffen.



Das Spiel fing verhalten an, der Gastgeber versuchte sein Spiel kontrolliert nach vorne zu gestallten, Wegeleben hatte die selbe Taktik. Die ersten 25 Minuten passierte nicht viel, man neutralisierte sich im Mittelfeld. Die ersten Schüsse auf die jeweiligen Tore bereiteten weder Kevin Schulze im Gernröder Kasten, noch Benjamin Riethausen auf Wegelebener Seite Probleme. Ab Minute 30 war der Drang beider Teams auf ein Tor größer, doch entscheidend konnte man sich nicht durchsetzen. In der 40. Minute bekam Gernrode einen Freistoß zugesprochen, Steffen Lilienthal trat an und bediente mit seiner Hereingabe Falko Matusch der per Kopf zum 1:0 vollendete. Bis zur Halbzeit passierte nichts mehr, so dass Gernrode mit der ein Tore Führung in die Kabinen gehen konnte.



Zur zweiten Hälfte kamen beiden Mannschaften sehr motiviert aus der Kabine, wobei Wegeleben den deutlich besseren Start hatte. Kevin Lodahl umkurvte in der 50. Minute die gesamte Gernröder Hintermannschaft, scheiterte aber letztendlich an Kevin Schulze. Meteor brachte jetzt die Germanen öfters in Bedrängnis, konnte aber aus dem zeitlichen Übergewicht kein Tor erzielen. Gernrode verlegte sich jetzt auf Konter und einer führte dann auch zum Erfolg, Lukas Schulze setzte sich schön im Mittelfeld durch und traf mit seinem Schuss ins linke Eck zum 2:0 (64.).



Jetzt kam die Germania in Schwung, man legte sofort nach. Manuel Franke lief seinem Gegenspieler davon und traf in der 66. Minute zum 3:0. Wegeleben steckte aber durch den Doppelschlag nicht auf, man versuchte immer gefällig nach vorne zu spielen, blieb aber oft an Sascha Piontek oder Steve Bothe hängen.



Die Germanen wiederum hatten dadurch oft Gelegenheit, abgefangene Bälle schnell nach vorn zu spielen und so kamen Steffen Lilienthal (72.) und Manuel Franke (76.) zu Torchancen. Auf Seiten von Wegeleben hatte Andre Brakebusch (80.) die beste Chance, doch er konnte Gernrodes Keeper Schulze nicht überwinden. Es blieb letztendlich beim verdienten Sieg für Gernrode, obwohl Meteor Wegeleben gerade in der 2. Hälfte das ein oder andere Mal die Germanen forderte.

Abteilungsleiter Michael Clemens war nach dem Spiel mit dem Teamgeist zufrieden: "Heute zeigte sich, dass die Mischung zwischen alten Hasen und A-Junioren passt. Das macht mich stolz und zuversichtlich für unsere Zukunft." Auch Trainer Steffen Wenig zeigte sich erfreut über den Sieg: " Das haben sich die Jungs heute verdient."

Eine gute Mannschaftsleistung brachte den Germanen den Sieg, als Team bezwang man einen guten und unangenehmen Gegner. Der Abstand nach unten wurde gewahrt und man kann im folgenden Klassiker nächste Woche gegen Rieder befreiter aufspielen.



Gernrode: K. Schulze, Matusch, Pätow (72. Müller), Piontek, Krull, Franke, Brand (49. Dombrowski), Lilienthal, Klimow, Bothe, L. Schulze

Wegeleben: Riethausen, Zahn, Lodahl, Michaelis, Brakebusch, Walter, Eilert, Schmidt, Wald (41. Klisch), Brock, Kesten
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