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Trotz Regen scheint für Germania die Sonne in Wegeleben
18.09.2016 - 15:05 von Grunz


Trotz Regen scheint für Germania die Sonne in WegelebenAm 4. Spieltag der Harzoberliga mussten die Germanen aus Gernrode bei strömenden Regen zum Spitzenspiel nach Wegeleben reisen. Gernrode wollte auswärts Punkte holen, um weiter oben mitspielen zu können und so konnte Trainer Steffen Morcinek, ausser die länger Verletzten Michael Umgelder und Lars Möckel, aus dem vollen schöpfen.

Schon in der ersten Minute des Spiels zeigte Gernrode wo die Reise hingehen sollte, Manuel Franke setzte einem Rückpass auf Meteor Keeper Benjamin Riethausen nach und wurde von diesem angeschossen, der Ball ging aber nur Zentimeter am leeren Tor vorbei. Germania bleib weiter am Drücker und so kam Marcel Zinke aus gut 20 m zum Schuss, der Ball ging an die Unterkante der Latte und sprang von der Torlinie nach vorn, Sven Fiebig reagierte am schnellsten und konnte in der 8. Minue zum 0:1 einköpfen. Wegeleben wollte, von Anfang an, ihre schnellen Stürmer mit langen Bällen einsetzen und dadurch die gut stehende Gernröder Viererkette überspielen. In der 11. Minute klappte die Abseitsstellung der Germania nicht und so war Marcus Eilert frei, doch sein Schuß war kein Problem für Kevin Schulze im Gernröder Kasten. Im Gegenzug flankte Tobias Richter von der rechten Seite in den Strafraum, Rick Bunzel nahm den Ball mit dem Kopf und verzog nur knapp über die Latte (12.). Gernrode war die klar bessere Mannschaft und so war es wieder Tobias Richter, der einen Freistoss auf den Kopf von Marcel Zinke brachte, aber auch er verzog nur Zentimeter über das Wegelebener Tor (19.). Der Druck von Gernrode wurde immer höher, Meteors Spieler kamen kaum noch aus der eigenen Hälfte raus. In der 25. Minute spielte sich der starke Sven Fiebig bis an den 16er durch, er zog ab und es stand 0:2. Die Germania wollte seine Dominanz nutzen und spielte weiter mit sehr guten Kombinationen nach vorn. Nach einer dieser guten Ballstafetten kam der agile Rick Bunzel an den Ball und erhöhte in der 32. Minute auf 0:3. Wegeleben fand in der ersten Hälfte kein Mittel sich aus der Umklammerung der Gernröder zu befreien, die Germanen blieben bis zum Schluss der ersten 45. Minuten abgeklärt und liessen den Ball auch hinten herum laufen, damit man die Wegelebener Abwehr heraus lockt und Räume schafft. Es blieb aber bis zum Pausenpfiff bei der hochverdienten 3 Tore Führung für Gernrode obwohl es noch einige Chancen gab um zu erhöhen.

Zur zweiten Hälfte kam dann Wegeleben etwas engargierter aus der Kabine und man hatte nun auch die ein oder andere gute Chance. Nachdem Falko Matusch ausrutschte ging der Ball zu Wegelebens Daniel Brock, der bediente Kevin Rappe, der aber den sicheren Kevin Schulze nicht überwinden konnte (55.). Kevin rappe war es dann auch in der 63. Minute der es wiederum versuchte zu verkürzen, der Schuss ging aber links am Gernröder Tor vorbei. Germania blieb aber das abgekärtere Team, man bleib weiter kombinationfreudig. Manuel Franke setzte sich in der 74. Minute gegen 3 Gegenspieler durch und passte auf Rick Bunzel der knapp verzog. Eine Minute später versuchte es dann Lukas Schulze mit einem 18m Schuss, sein Ball ging aber über das Tor. Jetzt war die Partie ausgeglichener, Wegeleben spielte jetzt besser mit. In der 80. Minute hatte Meteor dann eine weiter Möglichkeit nach einer Ecke, Marco Schmidt war mit dem Kopf vor Kevin Schulze am Ball, doch der Versuch ging über das Tor. Gernrode war weiter gefährlich, ein Sven Fiebig Schuss aus 25m verfehlte haarscharf das Tor (82.). Den Schlusspunkt setzte dann wieder die Germania, nach einer Flanke vom eingewechselten Vincent Pätow köpfte Max Roesner den Ball in den 5er, hier war Manuel Franke zur Stelle und vollendete mit dem Kopf zum Endstand von 0:4 (85.).

Germania war von Anfang an Herr auf dem Feld und Wegeleben kam nicht mit der abgeklärten Spielweise der Gäste zurecht. Das variable Spiel von Genrode war der Schlüssel zum Erfolg und man sah den Willen einen Auswärtsdreier einzufahren. Mit den 4 Toren belohnte man sich selber und Trainer Steffen Morcinek konnte sehr zufrieden das Spiel Revue passieren lassen. Er sagte nach dem Spiel: "Heute haben wir das umgesetzt, was wir in der Vorbereitung trainiert und angeeignet haben." Abwehrspieler Benjamin Krull war ebenfalls zufrieden: "Heute hat es richtig Spass gemacht, auch wenn das Wetter mehr als bescheiden war."

Germania: K. Schulze, Matusch (59. Müller), Krull (75. Roesner), Richter, Franke, Bunzel, Zinke, Lilienthal (71. Pätow), Klimow, L. Schulze, Fiebig
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