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Hasselfelde bleibt ein Fluch für die Germania
23.10.2016 - 15:06 von Grunz


Hasselfelde bleibt ein Fluch für die GermaniaAm 8. Spieltag der Harzoberliga mussten die Germanen aus Gernrode nach Hasselfelde reisen. Die Grün Weißen waren in den letzten Jahren immer ein besonderer Gegner, denn in Hasselfelde war in den letzten Jahren nicht viel zu holen für die Gernröder. Das wollte der Tabellenzweite in dieser Saison ändern.

Gernrode begann auch recht forsch, schon in der 5. Minute hatte man die erste Gelegenheit durch Marcel Zinke, seine Flanke senkte sich Richtung Tor und zwang Hasselfeldes Torwart Philip Wedlich den Ball über die Latte zu lenken. Die Germanen blieben am Drücker, nach einer Steffen Lilienthal Ecke verzog Lucas Ullrich per Kopf nur knapp (8.). Weiter ging es mit der nächsten Chance für Gernrode, Sven Fiebig versuchte aus 18 m den Ball im Netz unterzubringen, doch auch sein Ball ging knapp am Pfosten vorbei. Nach 11 Minuten zeigten sich die Hasuherren das erste Mal gefährlich vor dem Gernröder Kasten, Fabian Posselt kam zentral im 16er an den Ball, schoss aber links am Tor vorbei. Gernrode blieb bis hier griffiger im Spiel nach vorne und so erkämpfte sich Sven Fiebig auf rechts den Ball von seinbem Gegenspieler,er ging in den Strafraum legte den Ball überlegt an den Fünfer, da war Manuel Franke völlig frei und konnte ungehindert zum 0:1 einschieben (17.). Die Germanen wollten danach auf den zweiten Treffer gehen und so zog Sven Fiebig in der 21. Minute ab und wieder musste Wedlich im Hasselfelder Tor retten. Doch Hasselfelde wollte sich nicht so einfach hinten rein drücken lassen, nach einem Freistoss kam Sebastian Teege mit dem Kopf an den Ball und setzte diesen haarscharf am Pfosten vorbei. Das sollte eigentlich ein Warnschuss für Gernrode gewesen sein, doch man wurde relativ pomadig in der Abwehr. Wieder kam Hasselfeldes Torjäger Teege an den Ball, wurde nicht richtig angegriffen und konnte so eiskalt zum 1:1 Ausgleich vollenden. Bei den mitgereisten Germanen Fans war das ein Schock, Gernrode macht das Spiel und lässt Hasselfelde zum Ausgleich kommen. Das Gästeteam wollte aber wieder in Führung gehen, ein lang in den 16er geschlagener Benjamin Krull Freistoss landete bei Max Roesner, doch der konnte den Ball nicht kontroliert auf's Tor bringen (44.). Es kommt die 45. Minute, wieder ist die Gernröder Abwehr zu weit weg von ihren Gegenspielern und schon scheppert es wieder im Tor, Torschütze für die Grün Weißen Roman Weidner. Gernrode kam sogar noch in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zur Ausgleichchannce, Marcel Zinke kommt nach einem Tobias Richter Freistoß relativ frei zum Kopfball, doch sein Ball findet den Weg nicht in die Maschen. Halbzeitstand 2:1 für den Gastgeber, obwohl die Germanen eigentlich das Spiel im Griff hatten.

In den zweiten 45. Minuten kam Genrode wieder besser in die Partie, nach 47. Minuten schon die erste Gelegenheit. Flanke von Tobi Richter auf Marcel Zinke, der per Kopf auf's Tor, Hasselfeldes Torwart lässt den Ball nach vorn Abklatschen und Zinke kam zum zweiten Mal an den Ball, doch er verzog nur äussert knapp. Weiter Gernrode Max Roesner auf Sven Fiebig, doch auch er scheitert am Grün weißen Schlussmann Wedlich (50.). Leider hatte Germanias Abwehr an diesem Spieltag keinen guten Tag und so liess man den Ex Gernröder Robert Balser wieder relativ ungehindert auf's Tor schiessen und es stand 3:1 (55.). Im Nachfolgenden Genröder Angriff, gab es dann einen Pfiff von Schiri Jörn Langbein. Elfmeter nach einem Foul an Marcel Zinke. Steffen Lilienthal trat an und verkürzte auf 3:2 (56.). Wer jetzt dachte Gernrode gibt der Treffer Aufschwung schien sich getäuscht. Die Germanen rieben sich an den eigenen Fehlern auf. In der 61. Minute kam Hasselfelde wieder vor's Germania Tor, er verfehlte aber per Kopf. Besser nutzte Fabian Posselt in der 65. Minute die Unordnung in Germanias Hintermannschaft, er schloss zum 4:2 ab. Gernrode versuchte jetzt wenigstens das Ergebnis im Rahmen zu halten und spielte nach vorn. Manuel Franke prüfte mit einem 20m Schuss erneut Wedlich im Hasslefelder Tor, doch er vereitelte auch diesen Versuch. In der 75. Minute war es wieder Manuel Franke der Sven Fiebig in Szene setzte, sein Ball wurde aber abgefälscht und ging am Tor knapp vorbei. Jetzt konnten die schnellen Hasselfelder Stürmer den Freiraum nutzen, aber noch scheiterte Robert Balzer in der 81. Minute an Germanias Steve Bothe. In der 90. Minute folgte dann aber doch noch ein Treffer für Hasselfelde, Torjäger Teege schloss zum Endstand von 5:2 ab.

Gernrodes Trainer Mario Walter war von der Leistung enttäuscht: "Wir haben in der ersten Hälfte den Gegner im Griff und leisten uns solch ein Abwehrverhalten. Damit machst du jeden Gegner stark." Abwehrspieler Tobias Richter ärgerte sich ebenfalls: "Das war heute nichts, so können wir hinten nicht agieren." Der verletzte Kevin Schulze sah es ähnlich: "Viel zu leise waren wir. Solche Fehler werden hier in Hasselfelde immer bestraft und das ist ärgerlich." Germania gab selber das Spiel aus der Hand, Hasselfeldes robuste Spielweise ist eigentlich bekannt, doch man hat sich wieder einmal nicht darauf einstellen können, eine Reise nach Hasselfelde bleibt für Gernrode ein Negativerlebnis.

Germania: Bothe, Matusch, Krull, Richter, Manuel Franke, Zinke, Ullrich (23. Roesner), Lilienthal, Klimow (73. Müller), Marcus Franke (85. Pätow), Fiebig
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