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Sieg entgleitet der Germania auf rutschigen Geläuf
26.02.2017 - 17:58 von Grunz


Sieg entgleitet der Germania auf rutschigen GeläufZum Auftakt der Rückrunde mussten der Gernröder Germanen zur Concordia nach Harzgerode reisen. Alle Germanen waren sich im klaren, dass dieses Derby kein leichter Spaziergang werden sollte, doch man wollte etwas zählbares mit ins Hagental nehmen.
Beide Mannschaften taten sich Anfangs schwer auf dem sehr tiefen Harzgeröder Platz, so dass kaum etwas gefährliches vor beiden Toren passierte. Erst in der 18 Minute konnte Steffen Lilienthal den Ball vielversprechend auf das Harzgeröder Tor schiessen, doch sein Schuss wurde von Chris Rückriemen ohne Probleme pariert. Die Germanen waren jetzt besser im Spiel und so folgte in der 27. Minute auch das 0:1. Nach einem Freistoß von Steffen Lilienthal kam Michael Umgelder an das Spielgerät und versenkte dieses souverän zur Gernröder Führung. Die Concorden versuchten über lange Bälle ins Spiel zu finden, doch noch war Sand in ihrem Aufbauspiel. Gefährlich wurde man nach Standards wie z.B. in der 34. Minute nach einer Ecke, da kam Christian Bergmann zum Kopfball, doch Julian Nebe im Germanen Kasten hielt den Ball sicher. Kurz vor der Pause hatten die Harzgeröder ihre größte Ausgleichschance, Christoph Ebeling gewann ein Laufduell gegen Gernrodes Lars Möckel und lief frei auf Julian Nebe zu, Gernroder Torhüter blieb aber cool und konnte den Ball parieren (43.). Kurz danach pfiff Schiedsrichter Rainer Schäl zur Pause.
Nach dem Seitenwechsel waren wieder die Germanen zum Anfang der 2. Hälfte besser, immer wieder gelang es die Harzgeröder Abwehr zu beschäftigen. Folge war das 0:2 durch einen 30m Schuss von Steffen Lilienthal, der damit den überraschten Chris Rückriemen überwinden konnte (59.). Es sah jetzt nach einem Auswärtserfolg für Gernrode aus. Der eingewechselte Tobias Richter hätte in der 64. Minute sogar den Sack entgültig zu machen können, er wurde auf die Reise geschickt und konnte seine Gegenspieler hinter sich lassen, doch anstatt allein auf Tor zu gehen, spielte er den Ball etwas ungenau zu dem mitgelaufenen Lukas Schulze , der dadurch den Ball nicht richtig kontrollieren konnte und somit nicht gefährlich für’s Harzgeröder Tor wurde. Und so kam es, wie es fast kommen musste, Harzgerode konnte in der 67. Minute den Anschlusstreffer durch Niels-Aaron Boysen zum 1:2 machen. Jetzt wurden die Germanen unsicher und man konnte den Ball kaum noch zielgerichtet klären. Der Druck von Harzgerode wurde immer größer und so kam Philip Heide in der 74. Minute zum 2:2. Gernrode zitterten jetzt die Knie, Hrzgerode schien jetzt in Fahrt zu kommen, doch auch sie konnten in der letzten Viertelstunde keinen erfolgsversprechenden Angriff mehr vollenden. Somit blieb es bei der Punkteteilung und dem Endstand von 2:2.
Das Unentschieden war am Ende gerecht, denn die Germanen fingen nach dem Anschlusstreffer an zu schwimmen und brachten Harzgerode dadurch wieder ins Spiel. Abteilungsleiter Michael Clemens meinte nach dem Spiel: „Zum Schluss musst du mit dem Punkt zufrieden sein.“ Auch Tobias Richter äusserte sich ähnlich: „Bei diesem Boden kannst du am Ende froh sein, dass du 1 Punkt mit nach Hause nimmst. Leider fingen wir nach dem Anschlusstrffer wieder an zu zittern.“
Trauriger Höhepunkt waren leider die rassistischen Affenrufe einiger weniger Harzgeröder „Fans“ gegenüber unseres Youssouf Ademola Nassirou zum Ende des Spiels.

Germania: Nebe, Möckel (77. Dömel), Ademola Nassirou, Franke (46. Richter), Umgelder, Bunzel, Lilienthal (73. Steiner), Klimow, Schulze, Fiebig, Roesner
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