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Bei der Germania ist Sand im Getriebe
06.03.2017 - 16:41 von Grunz


Bei der Germania ist Sand im GetriebeZum ersten Heimspiel der Rückrunde erwarteten die Germanen aus Gernrode das Team von Fortuna Halberstadt. Gernrode tut sich immer recht schwer gegen die Halberstädter, doch in dieser Partie wollten die Hausherren die 3 Punkte im Hagental behalten.
Das Spiel fing unruhig von beiden Seiten an, beide Teams brachten in den ersten 20 Minuten keinen richtig geordneten Spielfluss hin. Es gab zwar auf beiden Seiten die ein oder andere Möglichkeit, doch alle wurden unkonzentriert oder zu fahrlässig vergeben. Kribbeliger wurde es erst in der 23. Minute durch den Halberstädter Max Ulrich, er prüfte Gernrodes Julian Nebe, der wiederum gut reagierte. Auf der anderen Seite flankte Tobias Richter in den Strafraum, doch Lukas Schulze kam einen Schritt zu spät (30.). Die nächste Chance hatten danach wieder die Fortunen, Marcel Saager verzog knapp am Tor vorbei (35.). Die beste Chance der ersten Hälfte hatte aber Tobias Richter für die Germania in der 44. Minute, nachdem Manuel Franke den Torhüter an der rechten Strafraumgrenze schon ausgespielt hatte und den Ball vor’s Tor spielte, konnte Richter den Ball leider nicht im Netz unterbringen. Gernrodes Fans hatten schon den Torjubel auf den Lippen, doch der Ball ging mit voller Wucht weit über die Latte. So ging es torlos in die Halbzeit in einer ausgeglichenen ersten Hälfte.
Die zweite Hälfte begann für Gernrode mit einem Schock, bei einem weiten Schlag Halberstadt’s aus der eigenen Hälfte verschätzte sich Dimitri Klimow und Fortunas Andy Sparwasser nutzte diesen Fehler eiskalt zur Führung. Es stand 0:1 und die Germanen guckten verdutzt aus der Wäsche. Danach zeigte sich eine stärkere Germania, Fortuna Halberstadt musste jetzt deutlich Spielanteile abgeben. Doch dieses optische Übergewicht brachte vor dem Tor keinen Erfolg. Chancen von MaxRoesner, Youssouf Ademola Nassirou, Michael Umgelder und Steffen Lilenthal wurden nicht genutzt. Das ließ natürlich die Chance für Halberstadt mit einem Konter Gernrode abermals zu überraschen. Und diese Chance bot sich der Fortuna in der 88. Minute, wieder durch eine Verkettung von Fehlern kam Stefan Globke vor dem Tor völlig frei zum Schuss und es stand 0:2. In der Nachspielzeit konnten die Halberstädter sogar noch das 0:3 erzielen und damit gingen sie als Gewinner vom Platz.
Die Germania zeigte einmal mehr, dass es im Sturm hapert und man mit solch einer geringen Verwertung von Torchancen kaum ein Spiel gewinnen kann. Michael Umgelder meinte nach dem Spiel: „Wir waren heute einfach schwach vor dem Tor und machten hinten dann auch noch zu einfache Fehler. So bleiben wir im Niemandsland der Tabelle.“
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