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Der Pfosten verhindert Verlängerung
27.03.2017 - 15:55 von Grunz


Der Pfosten verhindert VerlängerungZum Halbfinale um den Pokal des Landrates empfingen die Germanen das Landesklasseteam vom Quedlinburger SV. Bei bestem Fußballwetter im Hagental und einer tollen Kulisse, wollten die Hausherren dem Favoriten aus der Kernstadt Paroli bieten und vielleicht die Pokalsensation herbei führen.
Die erste Möglichkeit im Spiel hatte dann auch der Favorit aus Quedlinburg nach 2 Minuten, Pascal Scheffler kam am 5m Raum an den Ball, doch sein Schuss verfehlte knapp das Tor. Die ersten Minuten gehörten dem QSV, nach 4 Minuten bekamen die Quedlniburger einen Freist0ß zugesprochen. Marcus Brenner setzte diesen auf die Latte und Gernrode atmete durch. Doch nach gut 10 Minuten trauten sich auch die Germanen offensiv mehr zu. Steffen Lilienthal nahm nach 11 Minuten den Kasten vom QSV Keeper Martin Werner unter Beschuss, sein Ball aus 23 Metern ging aber knapp über die Latte. Danach kam kein richtiges Zusammenspiel beim QSV zustande, die Gernröder schafften es immer wieder die Spielzüge des Gegners zu unterbrechen. Optisch war der QSV spielbestimmend, doch brachten sie nicht gefährliches auf das Gehäuse von Kevin Schulze im Germanen Tor zustande. Erst in der 26. Minute kam ein Ball in der Spitze des QSV an. Erik Schmidt konnte frei auf Schulze zulaufen, doch dieser bleib cool und hielt den Ball mit einer guten Reaktion. Dieses war aber auch die einzig richtig brenzlige Situation für Gernrode. Es gelang den Gernrödern ,unter Anleitung von Sven Fiebig und Michael Umgelder, immer wieder den Ball abzufangen und das erwartete Offensivfeuerwerk des QSV zu unterbinden. Kurz vor der Pause hatte dann sogar Sven Fiebig die Möglichkeit die Führung für Gernrode zu erzielen, aber auch sein Schuss ging am QSV Kasten vorbei (42.). So ging es torlos in die Halbzeit.
Zur zweiten Hälfte kamen beide Teams motiviert aus der Kabine, es wurde jetzt mehr mit offenem Visier gespielt. Nach einer strittigen Einwurfentscheidung des Schiedsrchtergespanns, reagierten die Quedlinburger schneller. Pascal Scheffler kam über rechts an den Ball, er flankte in die Mitte, Genrode war noch ungeordnet und so lief Michel Albrecht von hinten ein und konnte den Ball zum 0:1 über die Linie drücken(54.). Doch wer jetzt dachte, der QSV wird jetzt Oberwasser im Spiel bekommen, sah sich getäuscht. Die Germanen übernahmen jetzt das Zepter. Ein Kopfball von Falko Matusch in der 59. Minute zwang Martin Werner zu einer Glanztat. Weier ging es in der 61. Minute, als Tobias Lindenberg schön von der rechten Seite flankte und den völlig freien Sven Fiebig errechte. Sein Kopfball war aber zu unpräzise und so konnte wiederum Werner denn Ball vor der Linie retten. Immer wieder rannten die Germanen auf das QSV Tor an, doch man ließ auch die besten Chancen liegen. Der QSV kam nur noch einmal gefährlich vor’s Gernröder Tor und da halfen die Germanen heftig mit. In der 84. Minute spielte Kevin Schulze Dimitri Klimow kurz an, dem versprnag der Ball, so dass Nico Stertz den Ball erwischte, seine falche Eingabe in die Mitte konnte aber Marcel Zinke vor dem einschußbereiten Pascal Scheffler klären. Es begann die Nachspielzeit, Gernrode warf noch einmal alles nach vorn. Der Ball kam zu Sven Fiebig, der in den Strafraum eindrang und zu Fall gebracht wurde. Schiedsrichter David Kawitzke zögerte keine Sekunde und zeigte sofort auf den Strafstoßpunkt. Die Quedlinburger protestierten heftig, was zur Folge hatte, dass Pascal Scheffler noch mit Rot vom Platz ging (92.). Zum Elfer trat Steffen Lilienthal an, sein Schuss schickte Martin Werner in die falsche Ecke, doch der Ball ging an den Pfosten und sprang dann wieder ins Feld. Kurz darauf war dann Schluss, somit war der Endstand von 0:1 das Fianlticket für den QSV, die mit einem blauen Auge sich aus dem Hagental verabschiedeten.
Nach der Partie meinet Gernrodes Trainer Gerald Furkert: „Schade das wir uns nicht selber belohnt haben, aber so ist der Fußball. Glückwunsch an den QSV für den Finaleinzug, den sie sich leichter vorgestellt haben.“ Auch Falko Matusch war enttäuscht: „ So auszuscheiden ist bitter, wir waren in der zweiten Hälfte besser, doch ohne Tor bist du leider raus.“ QSV Spieler Thomas Kleist, der nicht zum Einsatz kam, sagte: „Gernrode hat gut gekämpft, aber am Ende ist das Ergebnis ok so.“ Nach dem schlechten Spiel der Vorwoche zeigten die Germanen wieder einmal ihr anderes, besseres Gesicht. Man sollte versuchen, diese ständige auf und ab in mehr Beständigkeit zu verändern, auch wenn es oft die Personalfluktuation zu groß ist.
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