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Am Ende wären es fast 3 Punkte gewesen
02.04.2017 - 17:16 von Grunz


Am Ende wären es fast 3 Punkte gewesenAm 20. Spieltag reiste die Germania nach Schwanebeck zu den Blau-Weißen. Schwanebeck hatte in den letzten Spieltagen einen Lauf und wollte die Serie weiter ausbauen. Gernrode wollte an die sehr gute Leistung der letzten Woche im Pokalkrimi gegen den QSV anknüpfen.
Die Partie begann gleich rasant, in der 3. Minute wurde Sven Fiebig mustergültig in Szene gesetzt, mit einem Heber versuchte er Schwanebecks Keeper Nils Jansch zu überwinden, doch der Ball ging knapp über das Tor. Schwanebeck hatte seine erste gefährliche Aktion nach 5 Minuten, Sebastian Heine verzog knapp, nachdem Gernrode den Ball vorher leichtfertig im Mittelfeld verlor. Nach 6 Minuten leistete sich die Gernröder Hintermannschaft einen weiteren Fehler, den auch gleich der Blau-Weiße Till Breitenbach zum 1:0 nutzte. Die Germanen zeigten sich aber wenig beeindruckt und so hätte Max Roesner in der 18. Minute den Ausgleich erzielt, aber er scheiterte an Jansch. Gernrode spielte weiter nach vorne, in der 22. Minute setzte sich Manuel Franke schön durch, wurde aber dann im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Nehrkorn entschied sofort auf Elfmeter. Den fälligen Strafstoss verwandelte Sven Fiebig souverän zum 1:1. Doch Schwanebeck antwortete prompt, Oliver Paul konnte sich, nach gutem Zuspiel, gegen Dimitri Klimow und auch Torhüter Kevin Schulze durchsetzen und vollendete zur 2:1 Führung (24.). Bis zur Halbzeit passierte dann nicht viel vor beiden Toren und so gingen beide Teams beim Stand von 2:1 in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann wieder mit einer offensiven Germania, Manuel Franke verzog in der 59. Minute knapp am Tor vorbei. Schwanebeck spielte aber ebenfalls gut mit, nach 63. Minuten lief Oliver Paul fast der gesamten Germanen Defensive davon, er spielte dann den Ball auf den mitlaufenden Sebastian Heine, doch Kevin Schulze hielt mit einer sehenswerten Parade. Ab der 70 Minute übernahmen dann aber die Gernröder das Spiel, bei Schwanebeck schwanden sichtlich die Kräfte. Sven Fiebig spielte den startenden Steffen Lilienthal frei, dessen scharfe Hereingabe ging aber leider am 5 Meter Raum an Fraund und Feind vorbei (70.). Der Druck der Germanen wurde immer größer, so dass man sich die Partie fast nur noch vor Schwanebecks Strafraum statt fand. In der 84. Minute kommt nach einer Ecke Tobias Richter an den Ball, er flankte in den 5er und Tony Steiner drückte den Ball zum 2:2 über die Linie. Jetzt wollten die Gäste den 3er, SteffenLilienthal traf in der 86. Minute den Pfosten und in der 90 war es wieder Lilienthal der der nach einer Hereingabe von Daniel Held den Ball frei stehend nicht richtig traf. Kurz danach war dann Feierabend und das Spiel endete 2:2.

Nach dem Schlusspfiff meinte Steffen Lilienthal: „Das Spiel hätten wir heute gewinnen müssen.“ Auch Trainer Gerald Furkert war dieser Meinung: „Das Team zeigte ein gutes Spiel, doch fehlte mal wieder der entscheidende Treffer. Wir waren sogar nach der Gelb/Roten Karte gegen Tobi Richter dem Sieg näher als Schwanebeck.“ Man kann sagen, die Mannschaft zeigte guten Fußball und hätte zum Schluss fast den Dreier eingefahren. Das sollte für die nächste Heimpartie ein Motivationsschub geben.
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