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SV Germania Gernrode e.V.

Sieg durch disziplinierte Spielweise
23.04.2017 - 21:20 von td1311


Sieg durch disziplinierte SpielweiseGeschrieben von: Maik Roßmeyer

Am 14. Spieltag empfing der Tabellenführer Germania Gernrode die SG Unseburg/T.-Schneidlingen. Von Beginn an übernahmen die Hausherren die Spielkontrolle und bauten vor allem über die Außen enormen Druck auf den Gegner auf.

Bereits nach 5 Minuten ging die Germania in Führung. Leon Plögert behauptete auf dem rechten Flügel den Ball und passte in die Mitte auf Florian Machemehl. Der zog mit links ab und der Gästetorwart ließ mit einem Riesenpatzer die Kugel durch die Beine ins Tor. Nach einer viertel Stunde war es erneut Florian Machemehl, der einen Tempovorstoß über rechts veredelte und mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel zum 2:0 erhöhte.

Doch bereits im Gegenzug erzielten nach einem verunglückten Abschlag und einem missglückten Befreiungsversuch die Gäste aus heiterem Himmel den Anschlusstreffer. Bis dahin fand Unseburg/Scheidlingen nicht statt. Gernrode spielte jedoch unbeirrt weiter; Lattenschuss von Florian Machemehl und satter Volley von Tom Gawantka knapp übers Tor. Kurz darauf ging Ole Kasten bis auf die Grundlinie durch, mustergültige Flanke und in der Mitte schraubte sich Leon Plögert hoch und nickte lehrbuchreif zum 3:1 Halbzeitstand ein.

In Durchgang 2 das gleiche Bild. Gernrode erspielte sich kontrolliert weitere Chancen, die Gäste kamen nur zu sporadischen Entlastungsangriffen. Umso völlig unverständlich die Unentschlossenheit, als ein Gästespieler durch das Mittelfeld und die Abwehr ungehindert an 4 Germanen durchmarschieren und allein auf Torwart Tobias Schütze zulaufen konnte. Dieser halbherzige „Escortservice“ der Germania wurde mit dem 3:2 Anschlusstreffer bestraft.

Immerhin mit dem Gegenzug konnten die Hausherren ihren Fehler wettmachen. Langer Ball von Florian Machemehl auf Leon Plögert, Pass in die Mitte auf Lucas Dietz und der netzte sauber zum 4:2 ein. Danach lag die Kontrolle des Spiels wieder vollends bei der Germania. Den Schlusspunkt unter die meist einseitige Partie setzte Leon Plögert, der von Florian Machemehl mit einem perfekten Pass in die Schnittstelle bedient wurde und mit Übersicht zum 5:2 Endstand einschob.
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