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SV Germania Gernrode e.V.

Letztes Aufgebot schlug sich wacker
14.05.2017 - 19:57 von td1311


Letztes Aufgebot schlug sich wackerAuf Grund von Verletzungen, Klassen- und Abifahrten fehlten der SG Gernrode/Thale heute nicht weniger als 9 Spieler im Heimspiel gegen die SG Unseburg/T. Schneidlingen. Im Hinspiel gab es trotz Feldüberlegenheit eine unglückliche 1:2-Niederlage und heute sollte trotz dieser prekären Personalsituation etwas Zählbares mitgenommen werden.

K. Amiri spielte heute zum ersten Mal im Wettkampfbetrieb und der etatmäßige Torwart J. Nebe kam als Mittelstürmer zum Einsatz. J. Nebe hatte dann auch gleich nach knapp 2 Minuten seine erste Torchance per Kopf, dieser war leider zu zentral und konnte zur Ecke abgewehrt werden. Im Gegenzug trafen die Gäste nach einem schnellen Spielzug über links nur den Pfosten.

Nach 11 Minuten spielte L. Schulze einen klasse Pass in den Lauf von F. Ohms und der lief mit dem Ball aufs Tor und schob ihn zur 1:0-Führung ins kurze Eck ein. Bis zur Halbzeit neutralisierten sich dann beide Teams und so ging die SG mit dieser 1:0-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste den Druck, aber die Abwehr um L. Schulze und L. Bochnia hielt noch stand. Bis zur 62. Minute - dann Pass im Zentrum in die Tiefe und N. Pumtow schob aus eindeutiger Abseitsposition zum 1:1-Ausgleich ein. Die SG zeigte sich von diesem regelwidrigen Treffer geschockt und nur 3 Minuten später nutzte Unseburg eine ähnliche Spielsituation zur 2:1 Führung durch J. Krause, diesmal aber regulär.

Nun machte sich bei der SG der Kräfteverschleiß bemerkbar, nach Verletzungen von L. Bochnia und F. Ohms standen zeitweise nur 10 Spieler auf dem Platz, da nicht gewechselt werden konnte. In der 72. Minute fiel die Entscheidung für die Gäste nach einem Angriff über die rechte Seite, bei dem die Abwehr nicht gut aussah.

In den nächsten Minuten konnte sich R. Janzick im Kasten der SG noch einige Male auszeichnen und hielt sein Team noch im Rennen, denn in den letzten Minuten machte die SG plötzlich noch einmal Druck und erspielte sich durch E. Gerhardt und F. Arndt noch aussichtreiche Chancen, um den Anschlusstreffer zu erzielen, der dann aber nicht mehr fiel.

Großes Kompliment an die 12 eingesetzten Spieler, die in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt haben und bis zum Zeitpunkt, als die Beine müde wurden, sehr gut dagegengehalten haben.

Eingesetzte Spieler:
R. Janzick, D. Bauermeister, L. Bochnia, E. Gerhardt, Ch. Gorsler, F. Ohms, F. Arndt, K. Gödecke, K. Amiri, L. Schulze, K. Riemay, J. Nebe
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