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3 Punkte für Gernrode im Germanen-Duell
15.05.2017 - 15:35 von Grunz


3 Punkte für Gernrode im Germanen-DuellAm 26. Spieltag kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Germanias aus Gernrode und aus Neinstedt. Gernrode wollte an die gute Leistung der Vorwoche gegen Rieder anknüpfen und den Abstand nach unten vergrößern. Neinstedt hingegen mischt im oberen Drittel der Tabelle mit und wollte weiter den Platz hinter Harzgerode und Rieder einnehmen.

Die ersten Minuten des Spiels begannen verhalten und beide Teams tasteten sich ab. Nach 9 Minuten war damit Schluss, nach einem Missverständnis zwischen Neinstedt Torwart Karsten König und einem seiner Abwehrspieler spritzte Gernrodes Sebastian Brand dazwischen und schnappte sich den Ball, er spielte den Ball auf das Tor, aber der Ball ging nur ans Außennetz. In Minute 11 prüfte Steffen Lilienthal nach einem Freistoß den Neinstedter Torhüter der noch eine an den Ball bekam und klärte. Kurz darauf folgte der nächste Freistoß für Gernrode, wieder hieß der Schütze Steffen Lilienthal, der diesmal den Ball flach auf das Tor schoss und damit König keine Chance ließ. Es stand 1:0 für die Hausherren (15.). Neinstedt hatte seine erste vielversprechende Aktion in Minute 26, Toni Schumann setzte den Ball knapp links am Gernröder Gehäuse vorbei. Gernrode bleib aber in der ersten Hälfte das spielbestimmende Team. Michael Umgelder köpfte nach einer Flanke in der 30. Minute den Ball über die Latte und Sebastian Brand traf nach einem guten Pass von Rick Bunzel leider nur den Pfosten. Eine Minute später war es wieder Bunzel der Gefahr in den Starfraum von Neinstedt brachte, sein Pass in den Fünfer verfehlte Brand haarscharf. Die Szene war noch nicht beendet, denn Steffen Lilienthal kam von hinter heran und setzte den Ball auf das Neinstedter Tor, Karsten König reagierte sehr gut und kratzte den Ball noch von der Linie. In dieser Phase hätte Genrode den 2. Treffer Nachlegen müssen. Die letzte Möglichkeit in Halbzeit 1 hatte Neinstedt, Toni Schumann’s Freistoß verfehlte aber ebenfalls knapp den Kasten.

Zur zweiten Hälfte mussten die Gernröder wechseln und ihren Spielmacher Sven Fiebig ersetzen und das machte sich im Spiel der Hausherren bemerkbar. Jetzt war Neinstedt besser und kontrollierte die Partie. Gernrode ließ sich jetzt hinten reindrücken, doch die Abwehr um Lars Möckel und Michael Umgelder hielt dem Neinstedter Angriffsspiel stand. Es kam kaum noch zur Entlastung, aber Neinstedt konnte erst in der Schlussphase richtig gefährlich werden. Der eingewechselte Steffen Hendrysiak brachte Gefahr ins Spiel. Nach 81 Minuten verfehlte er per Kopf und nach 86 Minuten per Fuß Gernrodes Tor. Gernrode hätte in der 88. Minute den Sack zumachen müssen, nach einem Missverständnis von Neinstedts Keeper König und seinem Abwehrchef Jakob Ewald zirkelte der eingewechselt Max Müller den Ball in Richtung Dreiangel, König eilte dem Ball nach, rettete diesen aus dem Winkel und das Spielgerät landete bei Steffen Lilienthal, dieser konnte aber völlig freistehend den Ball nicht über die Linie bringen, denn er schoss Karsten König an. Das war dann auch die letzte Chance in einer spannenden Partie, die mit 1:0 endete.

Nach dem Spiel sagte Gernrodes Trainer Ralph Kuhmann: „Die erste Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Der Bruch kam nach der Auswechselung von Sven Fiebig, danach hatten wir Glück nicht noch den Ausgleich zu fangen.“ Man kann sagen, nach der guten Leistung im Derby gegen Rieder, knüpfte man an diese zumindest in der ersten Hälfte an, die zweite Halbzeit bestimmte Neinstedt, doch das Gernröder Team kämpfte und brachte den ersten Heimsieg seit November des letzten Jahres nach Hause.
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