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Germania in Torlaune
20.08.2017 - 14:51 von Grunz


Germania in TorlauneAm 1. Spietag der Harzoberliga reisten die Germanen nach Harsleben zur dortigen Germania. Der Harsleber SV ist so etwas wie ein Angstgegner für Gernrode, denn in den letzten Jahren war für die Hagental-Elf bei den Vorharzern nichts zu holen. Trotzdem war man auf Seiten der Germania optimistisch, dass man an die sehr gute Leistung der Vorwoche in Rieder anknüpfen kann.

Gernrode begann gleich druckvoll und übernahm die Kontrolle im Spiel. Nach 3 Minuten passte Michael Umgelder auf Dennis Wilhelm, dessen Schuss parierte aber Harslebens Schlussmann Christian Pitt. Gernrodes Offensivspiel kam ins laufen, Marcel Zinke verzog nach 6 Minuten aber noch knapp rechts am Tor vorbei. Harsleben zeigte sich nach 9 Minuten das erste mal vor Julian Nebe im Gernröder Tor, ein Schuss von Max Wienecke ging über das Gehäuse. Genrode blieb aber das bessere und abgeklärtere Team. In der 11. Minute gab es einen Eckball für die Gernröder Germanen, der Ball flog in den Strafraum, wurde zu kurz abgewehrt und landete bei Lucas Ullrich, der zog aus 18m ab und der verdeckte Schuss schlug zum 0:1 ein. Jetzt wirkte Harsleben angeknockt, Marcel Zinke hatte die nächste Möglichkeit nach 18 Minuten, sein Schuss verfehlte aber das Tor dieses mal links vorbei. Das Spiel von Gernrode lief nun flüssig, nach einer Eingabe von Steffen Lilienthal von links stürmte Manuel Franke am 5er an den Ball und vollendete zum 0:2 (23.). Weiter ging der Torreigen in der 26. Minute, Sebastian Brand verlängerte mit dem Kopf einen langen Ball aus der Abwehr, diesen erlief sich Marcel Zinke und es stand 0:3. Das Spiel lief in dieser Phase nur auf das Harsleber Tor. Dennis Wilhelm spielte einen Ball auf den völlig freistehenden Sebastian Brand, sein Schuss konnte der Harslebens Keeper gerade noch abklatschen, der nachrückende Wilhelm konnte aber den Abstauberkopfball nicht im Netz unterbringen, er scheiterte ebenfalls an Pitt (30.). Nach 33. Minute musste auch Julian Nebe im Germanen Tor nach einem Schuss von Harslebens Wienecke zur Ecke klären. Diese brachte dann die nächste Chance für Gernrode, denn Nebe fing den Ball ab, sein Abschlag führte zum Missverständnis von Harslebens Libero und seinem Torwart und das nutzte Marcel Zinke zum 0:4 (34.). Gernrode ließ nicht nach und so traf Dennis Wilhelm mit einem Fernschuss aus 20m zum 0:5 (37.). Auch Gernrodes Abwehrspieler schalteten sich in der Endphase der 1. Hälfte in den Angriff ein, Marcus Dömel traf aber in der 44. Minute nur das Aussennetz. Danach war Halbzeit und das Offensivfeuerwerk der Genröder wurde erst einmal unterbrochen.

Die zweite Hälfte begann mit einer motivierteren Harsleber Elf, nach 52. Minuten hatte abermals Harslebens Martin Wienecke freistehend die Chance zu verkürzen, doch Julian Nebe hielt souverän. Gernrodes Abwehr schien noch ein wenig in der Kabine zu sein und so kam in der 53. Minute Harslebens Sascha Knauth zum Kopfball, der Ball streifte rechts am Pfosten vorbei. Doch die Germania bleib eiskalt, eine Flanke von Nico Höffgen nickte Michael Umgelder mit dem Kopf zum 0:6 ein (65.). In der 73. Minute schlug Harslebens Marcel Hauer den Ball hoch auf das Tor der Gernröder, Julian Nebe war die Sicht durch die Sonne etwas behindert und so landete das Spielgerät zum 1:6 im Netz. Harselben spielte jetzt besser mit und so kam ein Harsleber im 16er zu Fall, der gut leitende Schiedsrichter Norman Träger zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Für Harsleben trat Enrico Nawrocki an, sein Schuss konnte Julian Nebe halten, doch der nachstürmende Kevin Berndt versenkte den abprallenden Ball zum 2:6 (75.). Gernrode bleib aber ruhig und verwaltete den Vorsprung. In der Nachspielzeit konnte man dann sogar noch zum 2:7 durch Dennis Wilhelm erhöhen. Wilhelm konnte frei auf das Tor von Harsleben laufen und überwand deren Torwart mit einem Heber. Kurz darauf pfiff Schiri Träger ab.

Es war ein verdienter Sieg, auch in der Höhe. Gernrode war das bessere und spielerisch reifere Team. Trainer Steffen Morcinek sagte nach dem Spiel: „Endlich haben wir auch mal in Harsleben den Bock umgestoßen und gewonnen. Meine Mannschaft zeigte eine klasse Leistung und belohnte sich auch einmal mit 7 Toren.“ Michael Umgelder meinte: „ Die erste Halbzeit waren wir klar überlegen. In der zweiten Hälfte haben wir etwas zurück genommen und nicht mehr so dominant gespielt.“

Am nächsten Sonntag kommt es dann im Hagental zum Derby gegen Ballenstedt, Anstoß ist 14 Uhr. Davor spielt unsere Zweite gegen Harzgerode II, hier ist 12 Uhr Anstoß.

Germania: Nebe,Höffgen, Wilhelm, Franke (80. Clemens), Umgelder, Zinke (70. Held), Ullrich, Lilienthal, Schulze, Dömel, Brand (46. Pätow)
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