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Germanen siegen im spannenden Derby
28.08.2017 - 16:01 von Grunz


Germanen siegen im spannenden DerbyAm 2. Spieltag der Harzoberliga kam es zum Derby zwischen den Germanen aus Gernrode und Askania Ballenstedt. Die letzten Begegnungen der Vorsaison waren kein gutes Pflaster für die jeweiligen Heimteams, Ballenstedt gewann damals auf dem Moorberg recht deutlich und die Germania schaffte das gleiche Kunststück in Ballenstedt.

Das Spiel begann gleich mit einer engagierten Germania, nach 10 Minuten konnte Sebastian Brand schon zum 1:0 einköpfen. Das gab gleich ein wenig Auftrieb im Spiel der Gernröder. Nach einer Ecke sorgte Mario Pose am kurzen Pfosten für die nächste Möglichkeit, sein Ball ging knapp am Kasten vorbei (15.). Ballenstedt hatte es in dieser Phase schwer die Bälle in der Spitze zu behaupten und so konnte Gernrode immer wieder das Spielgerät schnell in die eigenen Reihen bringen. Nach 21 Minuten war es wieder Neuzugang Mario Pose der für Gefahr vor dem Ballenstedter Tor sorgte, sein Direktschuss nach einer Flanke verfehlte um Zentimeter den Pfosten. Doch in der 27. Minute machte es Pose besser und konnte nach einem Pass von Michael Umgelder Ballenstedts Torwart Schellhase umspielen und zum 2:0 einschieben. Jetzt schienen die Askanen aufgewacht zu sein, Stefan Große traf in der 32. Minute die Latte. Germanias Abwehr war jetzt etwas ungeordnet und so kam Askanias Toni Richter nach guter Vorarbeit von Große fast zum Anschlusstreffer, sein Schuss ging knapp vorbei. In der nächsten Aktion sorgte das Team um Schiedsrichter Ronny Engelhardt für entsetzen bei den Gernrödern, Toni Richter kam nach Zweikampf mit Tony Steinert zu Fall und es gab Elfmeter. Gernrode protestierte und wollte es nicht wahr haben, doch Ralf Viehlan ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und verwandelte den Strafstoß sicher zum Anschluss von 2:1 (37.). Gernrode spielte trotz des Rückschlags weiter nach vorn und so hätte Dennis Wilhelm nach Pass von Lukas Schulze fast den alten 2 Tore Vorsprung wieder hergestellt (41.). Kurz vor der Halbzeit wurde es noch einmal vor beiden Toren brenzlig, erst streifte ein Steffen Lilienthal Freistoß am linken Pfosten vorbei und auf der anderen Seite hätte Christian Frohburg fast eine Unsicherheit von Julian Nebe im Genröder Kasten genutzt, sein Ball ging aber über’s Tor. Danach ging es für beide Mannschaften in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann gleich wieder spannend, nach 51 Minuten hätte Sebastian Brand das dritte Tor für die Germanen erzielen müssen, er lief allein auf Ballenstedts Schellhase zu, schob aber den Ball am Tor vorbei. Danach übernahmen die Askanen optisch das Spiel, blieb aber vor dem Gernröder Tor nicht durchschlagskräftig. Allein Tim Schubert setzte ein Kopfball nach einer Ecke knapp über den Kasten (57.). In der 62. Minute mussten die Germanen Julian Nebe nach einem Zusammenprall aus der Partie nehmen, den Platz im Gernröder Kasten übernahm nun Kevin Schulze. Ebenso tauschte man im Sturm und brachte Tobias Richter ins Spiel (74.). Dieser sorgte gleich für eine Belebung im Genröder Sturm und hatte nach 77. Minuten auch gleich eine Chance über rechts, der Ball ging aber am langen Pfosten vorbei. Kurz danach war es dann aber soweit und Richter köpfte eine Steffen Lilienthal Flanke von links in die Maschen (78.). DasSpiel war aber noch nicht entschieden, denn Ballenstedt kam nach einer Ecke in der 83. Minute durch Andre Ose 3:2 Anschlusstreffer. Nach einigen verletzungsbedingten Unterbrechungen entschied Schiedsrichter Engelhardt berechtigt auf 8 Minuten Nachspielzeit. In dieser kamen aber nur noch die Germanen durch Wilhelm und Lilienthal zu guten Möglichkeiten. Danach pfiff der Schiedsrichter ab und so konnten die Germanen den 2. Sieg im zweiten Spiel bejubeln.

Nach dem Derby meinte Torschütze Tobi Richter: „Nachdem ich ja jetzt länger gefehlt habe, hat es heute echt wieder Spaß gemacht in solch einer Mannschaft zu spielen. Der Trainer sagte bei der Einwechselung, geh rein und mach einfach ein Tor. Das musste ich dann auch machen, um ihn ja nicht zu entäuschen.“ Trainer Steffen Morcinek war ebenfalls zufrieden: „In der ersten Halbzeit waren wir besser und hätten auch in der zweiten Halbzeit schon früher den Sack zu machen können. Das Ballenstedt aber immer wieder zurück kommen kann, kennen wir ja aus der Vergangenheit. Der Sieg für uns geht in Ordnung.“

Am nächsten Wochenende hat die Mannschaft spielfrei, es ist Pokal und wir haben ein Freilos bekommen.

Germania: Nebe (62. K. Schulze), Clemens, Höffgen, Umgelder, Wilhelm, Ullrich, Lilienthal, L. Schulze, Steinert, Brand (74. Richter), Pose (85. Franke)
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