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Germanen machen es spannend
17.09.2017 - 19:44 von Grunz


Germanen machen es spannendAm 4. Spieltag der Harzoberliga empfingen die Germanen die Mannschaft von Meteor Wegeleben im Hagental. Nach der schwachen Leistung in Derenburg wollten die Gernröder wieder in die Erfolgsspur finden und den eigenen Fans eine erfolgreiche Partie abliefern.

Das Match begann von beiden Seiten abtastend, erst nach 10 Minuten kamen die Germanen zu einer richtig guten Gelegenheit in Führung zu gehen. Tobias Richter setzte sich gut über die rechte Seite durch und konnte in den Strafraum flanken, Lucas Ullrich nahm den Ball direkt, doch streifte knapp über die Latte. Gernrode wurde spielbestimmender, nach einem Freistoß von Tobias Richter verschätzt sich Wegelebens Torhüter Patrick Hartmann, der ging an den Pfosten und von da aus in Richtung Michael Umgelder, der war aber so überrascht, dass er den Ball nicht mehr mit Druck auf das Gehäuse bringen konnte und so war Hartmann zur Stelle um zu klären (26.).Der Druck der Germanen wurde größer, Steffen Lilienthal versuchte es aus 20 m, aber auch sein Versuch ging über die Latte (27.). In der 28. Minute spielte Lucas Ullrich einen Ball in den freien Raum und Tobias Richter konnte in Richtung Tor durchstarten, er blieb abgeklärt und vollendete zum 1:0. Von Wegeleben war bis dahin keine Torgefahr zu sehen, dass änderte sich in 33. Minute, da nutzte Daniel Brock einen Fehler in der Germanen Abwehr und erzielte den Ausgleich zum 1:1. Jetzt wogte das Spiel hin und her. Als nächstes waren wieder die Hausherren am Zug, Michael Umgelder versuchte mit einer Kopfballbogenlampe den Ball im Netz unterzubringen, sein Versuch ging knapp am Lattenkreuz vorbei (40.). Dann war Wegeleben dran, Kevin Rappe prüfte Kevin Schulze im Germanen Tor, der aber auf dem Posten war(41.).Weiter ging es in der 42. Minute mit einem versuchten Heber von Wegelebens Andre Bakebusch, doch Gernrodes Goalie Schulze stand gut und konnte den Ball entschärfen. Danach war wieder Gernrode an der Reihe, Steffen Lilienthal vesuchte es wieder aus der Distanz, sein Ball wurde gefährlich abgefälscht, ging aber ins Toraus (43.). Die darauffolgende Ecke wurde wieder gefährlich, Lucas Ullrich kam mit dem Kopf an den Ball, dieser streifte am rechten Pfosten vorbei. In der 45. Minute Freistoß für Gernrode, Tobias Richter führte aus, sein Ball wird per Kopf von Tony Steinert auf Michael Umgelder verlängert, dessen Kopfball ging aus 2 m aber nicht ins Tor. Doch die Halbzeit war noch nicht vorbei, in der Nachspielzeit, stürmte Steffen Lilienthal alleine auf das Wegelebener Tor zu, doch er behielt nicht die Nerven und schob den Ball vorbei. Danach war dann Pause.

In der zweiten Hälfte ging es spannend weiter wie in Halbzeit 1. In der 53. Minute unterlief Meteor Torwart Hartmann ein verunglückter Abschlag, Lucas Ullrich ging sofort auf den Ball, eroberte diesen und vollstreckte zum umjubelten 2:1. Wegeleben kam dann in der 60. Minute durch Daniel Brock vor das Germanen Tor, sein Schuss verfehlte das Tor aber ohne Kevin Schulze zu fordern. Dennis Wilhelm hätte in der 71. Minute die Germanen nach einer Ecke fast zum 3:1 geköpft, doch der Ball ging über das Tor. Dennis Wilhelm sollte auch die Hauptfigur in der 75. Minute sein, das war nach einem Tobias Richter Freistoß wieder mit dem Kopf zur Stelle, doch dieses Mal war Meteor Torwart Hartmann im Weg. Auch in der 77. Minute war Wilhelm Beteiligter, nach Abschlag von Kevin Schulze erlief sich Tobi Richter den Ball, er konnte auf Michael Umgelder spielen, der legte den Ball ab auf Dennis Wilhlem, aber auch bei seiner 3. Chance ging der Ball am Tor vorbei. Sollte sich die vergebenen Chancen rächen, denn Wegeleben blieb gefährlich. In der 86. Minute schoß Andre Brakebusch noch einmal auf das Germanen Gehäuse, Kevin Schulze konnte aber im Nachfassen den Ball sichern und so blieb es dann nach 90 Minuten beim 2:1 Heimerfolg für Gernrode.

Co-Trainer Ralph Kuhmann, der den im Urlaub befindlichen Steffen Morcinek vertrat, sagte nach dem Spiel: „Wir haben das Spiel unnötig bis zum Schluss spannend gehalten. Wir hätten frühzeitiger den Sack zumachen müssen.“ Die Germanen zeigten eine gute Reaktion nach dem verkorksten Auftritt in Derenburg, nur die Chancenverwertung war wieder einmal etwas zäh. Der Sieg und die gezeigte Leistung gehen aber alles in allem in Ordnung. Darauf kann man für die nächsten Spiele aufbauen.

Germania: Schulze, Clemens, Dömel, Höffgen (69. Ahmadi, 89. Nebe), Richter, Wilhelm, Umgelder, Ullrich, Lilienthal, Steinert, Piontek
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