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Favorit gibt sich im Hagental keine Blöße
09.10.2017 - 16:07 von Grunz


Favorit gibt sich im Hagental keine BlößeIm Viertelfinale um den Pokal des Landrates kam es im Hagental zum Derby zwischen den Germanen und dem Quedlinburger SV. Diese Partie gab es schon im letzten Jahr in diesem Wettbewerb und da tat sich Landesklassevertreter aus Quedlinburg sehr schwer. Er konnte mit einem knappen 0:1 Sieg die nächste Runde erreichen, dabei lieferten die Germanen eine taktisch sehr Leistung ab und forderte dem QSV alles ab. Auch in diesem Jahr wollten die Gernröder dem QSV das Spiel schwer machen, doch man musste einige Stammkräfte ersetzen.

Gleich in den ersten Minuten der Partie zeigte der QSV, dass er heute nichts anbrennen lassen wollte. Martin Gottowik versuchte in der 5. Minute Julian Nebe im Germanen Tor per Kopf zu überwinden, doch Nebe konnte den Rückstand verhindern. Der QSV blieb dran und so fiel in der 9. Minute das 0:1, nach einer Ecke viel Durcheinander im Gernröder 16er und Marcus Brenner drückte den Ball über die Linie. Gernrodes junge Abwehr schien besonders bei Standartsituationen nicht eingespielt und machte es dem QSV hier leicht. In der 14. Minute schlug Quedlinburgs Erik Schmidt zu und es stand 0:2. Die Germania konnte keine Entlastung nach vorne bringen, fast folgerichtig das 0:3 durch Martin Gottowik wieder nach einer Ecke (25.). Bis hier hin hatte der QSV alles im Griff. Die erste Gernröder Möglichkeit hatte dann Jawad Ahmadi per Kopf nach einer Tobias Richter Flanke, QSV Keeper Martin Werner hielt den Ball sicher. Im Gegenzug hätte es fast 0:4 geheißen QSV Torjäger Martin Gottowik verzog aber knapp am rechten Pfosten vorbei (28.).In der 32. Minute dann Freistoß für Gernrode, Tobias Richter brachte den Ball in den 16er und Lucas Ullrich kam freistehend per Kopf zum 1:3. Jetzt schienen die Hausherren mehr Mut zu gewinnen und so ging ein Steffen Lilienthal Freistoß knapp am rechten Pfosten vorbei. Der QSV machte jetzt in der Schlussphase der ersten Hälfte Abspielfehler und man brachte Gernrode ins Spiel. Doch dieses kurze Aufflackern der Germanen wurde durch den Pausenpfiff von Schiedsrichter Reiner Schäl unterbrochen und man ging mit einem 1:3 in die Kabinen.

Kaum hatte die zweite Hälfte begonnen, da waren alle Vorsätze der Germanen schon dahin. Wieder bekamen die Germanen den Ball nach einer Ecke nicht geklärt und das nutzte Erik Schmidt zum 1:4 (48.). Der QSV blieb am Drücker und hatte durch Weliko Paul (64.) und Patrick Illiger (67.) die nächsten hochkarätigen Chancen, die man aber ausließ. In der 68. Minute tauchte dann auf einmal Germanias Michael Umgelder völlig allein vor Martin Werner auf, doch sein Heber war in dieser Situation das falsche Mittel und so ging der Ball weit am Tor vorbei (68.). Nach einem Weliko Paul Freistoß war es Patrick Könnecke der per Kopf das Tor knapp verfehlte (70.). In der 72. Minute machte es dann Weliko Paul selbst besser und ließ Julian Nebe im Germanen Kasten keine Chance und es stand 1:5. Jetzt schienen sich die Germanen aufzugeben, in der 78. Minute bediente Martin Gottowik mit einer sehenswerten Flanke Patrick Illiger und dieser überwand Julian Nebe zum 1:6. Die letzte Möglichkeit für Gernrode hatte Tobias Richter, doch sein Versuch wurde von Marcus Brenner abgeblockt (81.). Den Schlusspunkt in einer meist einseitigen Partie setzte dann QSV Kapitän Erik Brahmann zum Endstand von 1:7. Kurz darauf war das Spiel dann zu Ende und der QSV erreicht völlig verdient das Halbfinale des Kreispokals.

Germanias Michael Umgelder sagte nach dem Spiel: „Der QSV war heute klar besser als wir, schon nach den ersten 2 Treffern war das Spiel entschieden da sie so früh fielen.“ Germanias Co-Trainer Ralph Kuhmann meinte: „Wir konnten heute nur kurzzeitig etwas entgegensetzen, der QSV war überlegen und gewinnt verdient.“

Germania: Nebe, Clemens (48. Piontek), Dömel, Höffgen (83. Bothe), Richter, Franke, Umgelder, Wilhelm, Ullrich, Lilienthal, Ahmadi (72. Pose)
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