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Großer Kampf und gute Teamleistung bringt den Sieg
29.10.2017 - 17:32 von Grunz


Großer Kampf und gute Teamleistung bringt den SiegAm 10. Spieltag der Harzoberliga reisten die Germanen in die Kreisstadt nach Halberstadt zur dortigen Fortuna. In den letzten Jahren war für Gernrode bei der Fortuna nichts zu holen, dass wollte man in dieser Saison endlich ändern. Trainer Steffen Morcinek meinte vor dem Spiel: „Ich habe hier im Männerbereich noch nie gewonnen, vielleicht können wir das heute endlich ändern.“ Die Vorzeichen dazu waren aber nicht so optimal, denn mehrere Stammkräfte mussten ersetzt werden und einige junge Spieler der 2. Traten die Reise mit nach Halberstadt an.

Die Germanen begannen recht selbstbewusst und hatten in der 8. Minute die erste Chance. Marcel zinkte lupfte einen Ball zu Michael Umgelder, dessen Schuss parierte Fortunas Schlussmann Denis Neitzel glänzend. Die Fortunen tauchten das erste Mal in der 14. Minute gefährlich vor dem Kasten von Steve Bothe auf, Moussa Mane versuchte es aus 16m, sein Schuss ging aber über den Kasten. Gernrode blieb optisch das spielbestimmende Team, doch Halberstadt setzte auf seine schnellen Stürmer und auf Konter. In der 23. Minute kam es dazu, der schnelle Fortune Shiden Shishay war auf und davon, doch auch sein Schuss ging über den Kasten. Jetzt versuchten die Germanen den Druck zu erhöhen, Sebastian Brand setzte einem Rückpass auf Halberstadts Torwart Neitzel nach, dieser schoss Brand an, der Ball blieb beim Germane, doch sein Versuch klärte Fortunas Keeper zur Ecke (28.). Auch in der nächsten Szene war Sebastian Brand der Hauptakteur, er lief in der 31. Minute frei auf Halberstädter Tor zu, doch er ließ sich zu weit nach aussen abdrängen, so dass sein Schuss am Ende zu harmlos war. In der 32. Minute bekam Gernrode einen Freistoß nach Foul an Michael Umgelder am 16er zugesprochen. Lukas Schulze schlug den Ball auf den kurzen Pfosten und Dennis Wilhelm lief perfekt ein und verwandelte mit der Fußspitze zum 0:1. Gernrode blieb am Drücker und hatte in der 43. Minute durch Marcus Dömel die Gelegenheit zu erhöhen, sein Schuss wurde aber guten Fortuna Keeper Neitzel vereitelt. Kurz danach ging es in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte zeigte zu Beginn wieder eine druckvolle Germania. In der 53. Minute setzte sich Sebastian Brand über rechts schön durch, seine Flanke erreichte den völlig freien Dennis Wilhelm, der aber den Ball mit dem Kopf am Tor vorbei setzte. Ab Mitte der zweiten Halbzeit versuchte jetzt der Hausherr aus Halberstadt das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen. Marco Radau setzte einen Freistoß nur knapp über das Germanen Tor (62.). Weiter ging es mit Halberstadt Moussa Mane, dieser versuchte per Fernschuss Steve Bothe zu überwinden, sein Ball ging aber auch über das Tor (68.). Die Germanen waren in dieser Phase defensiver, lauerten aber auf Konter. Halberstadt versuchte weiter den Ausgleich zu erzielen, in der 71. Minute war es Salieu Saidy, der es mit einem Schlenzer von rechts versuchte, der Versuch ging aber knapp links am Tor vorbei. Die junge Germanenabwehr um Lucas Ullrich gelang es aber immer wieder den Spielfluss der Fortuna zu unterbrechen. Ebenso zeigten die beiden Routiniers Steve Bothe im Tor und Marcus Franke im defensiven Mittelfeld eine sehr gute Leistung, so dass nicht wirklich viel gefährliches auf das Gernröder Tor kam. Die letzte Chance des Spiels blieb dann auch den Gästen aus Gernrode vorbehalten, ein Lucas Ullrich Freistoß ging knapp über die Latte. So bleib es beim hart erkämpften, aber verdienten 0:1 Auswärtserfolg.

Nach dem Spiel waren die Germanen zufrieden, Trainer Steffen Morcinek sagte: „Wir haben uns den Sieg erkämpft und das war verdient. Ich muss den Jungs ein Kompliment machen, sie zeigten den Willen heute zu gewinnen, trotz der vielen Ausfälle.“ Abteilungsleiter Michael Clemens meinte: „Der Sieg freut mich besonders, da die jungen Spieler der Zweiten die Ausfälle sehr gut kompensiert haben.“

Germania: Bothe, Ullrich, Dömel, Höffgen, Umgelder, Zinke (60. Simon), Wilhelm (88. Pose), Franke, Schulze, Brand, Schlifter (77. Bochnia)
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