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Weder Osterfeuer, noch faule Eier im Hagental
03.04.2018 - 18:48 von Grunz


Weder Osterfeuer, noch faule Eier im HagentalAm Ostermontag traf Germania Gernrode auf den Tabellennachbar vom Hessener SV. Nachdem Gernrode in den letzten Spielen eine ansteigende Formkurve hatte, wollte man natürlich die 3 Punkte im heimischen Hagental behalten. Im Team von Trainer Steffen Morcinek kam es aber zu einigen Umstellungen, bedingt durch Verletzungen, Sperren und Urlaub.

Das Spiel begann bei herrlichem Fußballwetter recht turbulent, nach 5 Minuten hatten die Gäste ihre erste Möglichkeit, doch Michel Palm vergab fast freistehend diese Chance. Jetzt wollte die Germania ihre Angriffsbemühungen intensivieren, doch es viel ihr schwer. In der 20. Minute flog ein Lucas Ullrich über den Kasten von Hessens Schlussmann Stefan Schrader. Marcel Zinke war es dann in der 30. Minute, der sein Team in Führung hätte bringen können. Er kam recht frei zum Kopfball, aber der Ball ging knapp am Gehäuse vorbei. Danach wirkte das Spiel, als ob beide Teams mit angezogener Handbremse spielen würden. Man bemühte sich, doch dabei blieb es bis zur Halbzeit und man ging torlos in die Kabinen.

Am Anfang der zweiten Hälfte wirkte Hessen frischer aus den Kabinen gekommen zu sein. Nach einer Ecke in der 51. Minute verzog Michel Palm freistehend seinen Kopfball. Germania wirkte etwas behäbig und es kam zu Fehlern in der Abwehr. Einen dieser Fehler hätte wiederum Michel Palm fast ausnutzen können, als er frei auf Julian Nebe im Germanen Tor zulief, doch auch hier war der Abschluss schwach (69.). Auch die Hessener leisteten sich Unkonzentriertheiten in der Defensive und auf einmal hatte Sebastian Brand die Möglichkeit ein Tor zu erzielen, auch hier war der Abschluss nicht gut und es bleib beim 0:0. Die größte Chance hatte in der 80. Minute Genrodes Lukas Schulze als er mit einem Schlenzer von der linken Strafraumgrenze Hessens Torwart überwinden wollte, dieser bekam aber noch seine Hände an den Ball und hielt seinen Kasten sauber. Die letzten 10 Minuten passierte in einem recht langweiligen Spiel nichts mehr und so stand das Endergebnis von 0:0 fest.

Diese Punkteteilung war im Endeffekt für beide verdient, beide Mannschaften schienen noch nicht ihr gewohntes Spiel auf das Feld zu bringen. Dieses wird sich aber wohl in den nächsten Tagen ändern, da man jetzt wohl durchgehend an den Ball treten kann und nicht durch wetterbedingte Ausfälle aus dem Spielrhythmus gebracht wird.
Germania: Nebe, Wolter (46. Wilhelm), Dömel, Höffgen, Pose, Franke, Zinke, Ullrich, Schulze, Möckel, Brand (90. Bothe)
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