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Latte, Pfosten und wieder kein Tor
16.04.2018 - 18:38 von Grunz


Latte, Pfosten und wieder kein TorAm 24. Spieltag reisten die Germanen aus Gernrode zum Altkreisderby nach Neinstedt. Nachdem Gernrode in den letzten beiden Spielen jeweils Nullnummern ablieferte, wollte man nun endlich wieder Tore schießen und mit einem Auswärtserfolg den Kontakt an das obere Drittel wahren. Neinstedt hingegen kommt durch die sehr fragwürdige Meldung aus Halberstadt unverschuldet in den Abstiegsstrudel und brauchte deshalb jeden Punkt.

In der ersten 15 Minuten des Spiels war Gernrode spielbestimmend, Neinstedt wollte hinten sicher stehen und setzte auf schnelles Umschaltspiel. Die ersten Möglichkeite für Gernrode hatten Manuel Franke (7.) und Marcel Zinke (13.), doch noch waren deren Versuche relativ ungefährlich. Auf der anderen Seite versuchte man hohe Bälle auf den kopfballstarken Steffen Hendrysiak zu spielen. Einmal klappte das auch in der 16. Minute recht gut und er legte den Ball auf Marcel Könnecke ab, dessen Schuss ging aber am Tor vorbei. Gernrode spielte weiter den besseren Ball, doch Neinstedt blieb immer gefährlich, nach einem Freistoß kommt wieder Marcel Könnecke per Kopf an den und dieser strich sehr knapp am rechten Pfosten vorbei (27.). Gernrode versuchte jetzt einen Gang hoch zu schalten und man erarbeitete sich nun einige sehr guten Torchancen. Nach einer sehr guten Spieleröffnung von Gernrodes Keeper Julian Nebe bekam Rick Bunzel den Ball, er flankte präziese auf Manuel Franke und dessen Kopfball klatschte an die Latte. Der zurückspringende Ball sprang Steffen Lilienthal vor die Füße, doch leider nicht so günstig und sein Dropkick flog über das Neinstedter Gehäuse (36.). Weiter ging es für Gernrode in der 43. Minute, da legte Manuel Franke am 16er den Ball sehr gut auf Lukas Schulze ab, der zog sofort ab und es schepperte wieder an der Latte. Kurz danach schickte Schiedsrichter Norman Träger beide Teams beim Stand von 0:0 in die Pause.

Halbzeit 2 begann mit einem „Hallo wach“ Moment für Gernrode, Neinstedts Mittelstürmer Steffen Hendrysiak traf den Pfosten und dann in die Arme von Julian Nebe (47.). Jetzt war auch der Gast aus Gernrode wieder munter und so tankte sich Michael Umgelder üner links durch, doch sein Schuss war zu schwach um Neinstedts Schlussmann Karsten König in Bedrängnis zu bringen (57.). 2Minuten später musste Julian Nebe sein ganzes Können bei einem Kevin Knopf Schuss zeigen, der Gernröder Torwart hielt die Null. Danach kam immer mehr sein Gegenüber Karsten König ins Blickfeld. In der 61. Minute musste König Kopf und Kragen nach einer sehr guten Eingabe von Steffen Lilienthal riskieren, denn der einschussbereite Manuel Franke wäre zur Stelle gewesen. Danach prüfte Marcel Zinke König mit einem Fernschuss und wieder parierte der Schlussmann der Hausherren glänzend (63.). Gernrode machte weiter Druck und so klatschte in der 65. Minute ein Dennis Wilhelm Schuss wieder ans Gebälg, jetzt aber an den Pfosten. In der 77. Minute Freistoß für Gernrode, Michael Umgelder führt aus und findet Manuel Frankes Kopf, der kommt völlig frei zum Abschluss, aber wieder war Karsten König im Weg. Neinstedts Keeper leistete sich dann fast noch einen Fauxpas als er beim Versuch den Ball zu klären Marcel Zinke anschoss, der Ball kullerte Richtung Tor, Neinstedts König, sowie dessen Mannschaftskollege Cornelius Ehrenreich und Gernrodes Zinke hetzten hinterher. Am Ende war es Karsten König der den Ball dann in den Händen hatte (84.). Marcel Zinke hatte dann noch einmal die Möglichkeit den Führungstreffer zu erzielen, nach langer Flanke von Florian Clemens ging aber sein Kopfball hauchdünn am linken Pfosten vorbei (86.). In der 89. Minute hatten dann Genrodes Anhänger schon die Hände zum Jubeln oben, als Jawad Ahmadi frei durch war und den Ball über König hob, doch das Spielgerät ging ans Außennetz. Und dann hätte Neinstedt fast noch die Genröder alt aussehen lassen, denn Marcel Könnecke kam in der Nachspielzeit nach einer Benjamin Götz Flanke frei zum Kopfball, doch Julian Nebe reagierte wieder glänzend und so blieb es bis zum Ende beim 0:0.

Gernrode tat sich wieder einmal sehr schwer beim Abschluss und man machte sich dadurch das Leben selber schwer. Neinstedt blieb dadurch bis zum Schluss im Spiel und hätte fast noch die 3 Punkte zu Hause behalten. Die Anzahl der sehr guten Möglichkeiten muss auch einmal in Tore umgesetzt werden, denn es hilft nichts, wenn man spielerisch besser als der Gegner ist, aber eben vorne nicht trifft. Im Fußball zählen nun mal Tore.

Germania: Nebe, Clemens, Höffgen, Bunzel, Franke, Umgelder, Zinke, Wilhelm (78. Ahmadi), Lilienthal, Schulze, Möckel
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